Zusammenfassung

Juni 12, 2008 by annipie

Das war vielleicht ein Monat voller Scherereien.

Erst Abi. Sowas nerviges. Deutsch war unerträglich scheiße. Völlig die sinnlosen Aufgaben wo man sich nur denkt, und dafür hab ich jetzt zwei Jahre im Unterricht gesessen. Danach Geschichte, das war in Ordnung, deutsch-französische Beziehungen, wie gut, dass ich Frankreich hasse, was mir zumindest ein paar Punkte wohl bringen wird. Und dann Mathe. Das grauen hat einen Namen und sechs Seiten gehabt. Das war die Hölle. Man saß da und dachte nur, warum warum. Wenn das mal gut gegangen ist, ich bin mir ja da noch ziemlich unsicher mit.

Mündliche war mit 13 Punkten ein bisschen singen und über Lieblingslieder reden echt in Ordnung^^.

Die Bell hingegen nicht mit 9 Punkten. So was nenne ich mist, da lohnt es sich echt nicht so was anzufangen. Wie dem auch sei. Abi ist jetzt vorbei. Endlich. Faulenzen, oder zumindest sollte das so sein, denn wir waren ja eben noch im Wahlkampf und sollten noch sein. Aber wir haben haushoch verloren. Nichts mit zweiter Wahlgang und so. Scheiße ist das. Die Gründe sind vielfältig und das aufkommende Problem zur Unterstützung Klaus Sühls ist auch nicht das beste Thema. Ich bin immernoch der alten Meinung, gerade als junger Mensch, sollte man dort die Tür und Toren weit öffnen. Ich mische mich nicht in den Prozess ein. Ich denke das bringt uns allen sehr wenig.

Ansonsten tjoa, Drachenbootrennen rückt näher, für jeden, der noch mitmachen möchte.

Ansonsten wartet man einfach nur noch auf sein Ende, sprich die Noten. Vielleicht verspricht die Zeit danach mehr Ruhe.

Man kann nur hoffen….

Die Poesie der Fantasie

Mai 27, 2008 by annipie

Sicherlich wäre es einfacher, wenn das gesprochene Wort statt finden würde.

Es ist nicht da. Nicht hier, nicht zwischen uns.

Schweigen macht das Leben halb so schwer oder einfach?

Das gesprochene Wort bringt Fantasie und Schöhnheit zum tragen. Es ist für uns.

Genutzt wird es nicht. Regen wir uns auf, schreiben wir es heraus, verstanden werden wir nicht.

Der Kompromiss läuft nicht auf Verzicht heraus, der Kompromiss stellt den Weg. Formulierungen sind notwendig um ihn in Worte zu fassen. Schweige und wir sehen wie es langsam vergeht. Alles.

Sprich ein wares Wort und lass es zergehen

Tu dem Sinn ein Gewissen, sprich den Wunsch

Zerissene Gedanken, die Einheit nicht bringen.

Träumst du Nachts manchmal von mir?

Sind meine Träume mein Eigentum?

Schlange Schlange schönes Biest

Schlange Schlange schweige dein ruhiges Blut

Schiss es ab, zerstöre es, mach dein Leben!

Fotogen?

April 25, 2008 by annipie

Es ist die Frage, warum ich eigentlich nur Standtfiguren, sprich Todes und Engel gut fotografieren kann…

Gestern wars das

April 23, 2008 by annipie

Gestern war also mein letztes Mal. Mein letztes Mal auf der Aulabühne zu stehen und etwas aufzuführen. Klar, es war nur der Chorus, der dort sein bestes gegeben hatte, aber die Jahre davor. In der fünften hab ich mit der Raupe Nimmersatt angefangen. Dann war ich die eindeutig beste Moderatorin, Schauspielerin, Kabarettistin und vieles mehr. Gestern also nur noch das Chorkind. Das aller letzte Mal. Ja, wir gehen in Eilschritten auf mein Abitur zu. Am 1.7 besuche ich schon offiziell keine Schule mehr. Das wars. 12 Jahre meines Lebens. Und 8 Jahre Marie-Curie Gymnasium. Ach was wir nicht alle erlebt haben. Und vorallem wen wir alles erlebt haben. Ich werde wohl mit ein bisschen wehmut zurückschauen, aber das tu ich schon seit dem unsere Besten weg waren. Ich vermisse wohl die alten Zeiten, obwohl ich nie dazu gehört habe. Ich hatte meine eigenen. Eine neue Schulband ist auferstanden. Gott sei Dank. Es gibnt Hoffnung für unsere Schule. Die Toxic Muffins, falls die jemand von euch kennen sollte. Seit ihrem Auftritt hör ich nur noch Avril, was mich echt nicht zum besseren Menschen macht. Trotzdem. Wie gesagt, großer Respekt. Auch sonst war der gestrige Frühlingssalon durchaus bunt und interessant. Ich werde ihn nicht vergessen. Mein wohl letztes Mal auf der Bühne der unrenovierten Schulaula.

Wir sagen Dankeschön und auf Wiedersehen :)

Bybe

April 23, 2008 by annipie

Mein neuster Plan also ist nach Polen auswandern. Sobald alles klappt. Dort werd ich wohl in einem Seniorenheim oder so etwas ähnlichen arbeiten. 2 mal die Woche bin ich dafürt in Jezorina- Konstancin. Samstags ist Kindergottesdienst in Warschau, welchen ich auch mitleiten darf mit anschließenden Kindergarten. Das is super süß und die restlichen Tage der Woche arbeite ich in Warschau im Büro. Dort werde ich wahrscheinlich auch wohnen. Mit oder ohne Auto, solche Sachen erfahre ich wohl erst, wenn den Eltern klar ist, dass man gehen muss. Es wird spitze. Schöne zwei Zimmerwohnung mit Schatzi, falls es klappt. Freiheit, Lebenserfahrung und ein ganz anderes Land warten auf mich. Bis jetzt weiß ich leider noch keinen konkreten Sachen. Weiß nicht wann es los geht und wie genau alles Ablaufen soll. Aber wo bleibt denn da auch noch der Spaß, wenn man das vorher schon wüsste.

Ich bin gespannt….

Sammlungen…

April 23, 2008 by annipie

Ich verkaufe einen Traum gegen mein Gewissen

Sollte ich das geben, was verlangt wird oder aus Grenzen brechen und Wege suchen?

Ich rate dir nicht zu urteilen über Dinge, die du nicht wissen kannst.

Ich rate dir nicht zu urteilen über Dinge, die du nicht verstehen kannst.

Ich rate dir nicht zu urteilen über Dinge, die zwischen zwei Menschen geschehen.

Ich rate dir nicht zu urteilen über die Liebe…

Magersucht is schon was voll kuhles, ich hab es immer wieder versucht und bin bei Mc Donalds gescheitert…

Worst case Varianten gibt es nicht.
Eines Tages wird es auch das Glück
geben..

Den Moment wo man das Gefühl hat zu Leben, gibt es in dem Moment, wo man merkt, dass man nicht allein auf der Welt ist…

April 18, 2008 by annipie

Hier kommt ein baldiger Auswanderer zu Wort…

Wir begrüßen Sie alle ganz herzlich und wünschen ihnen viel Spaß bei der kommenden Dastellung…

Ist die Welt noch organisationsfähig- Wie die Frauen an die Macht kamen.

April 16, 2008 by annipie

Gegendert bin ich schon seit meiner Geburt.

Emanzipation ist ein Wort, dass man für Schwächlinge gebrauchen kann.

Der globale Markt verhofft nichts Gutes für die holde Weiblichkeit aus.

Doch die Welt sieht inzwischen ganz anders aus.

Was wäre, wenn alle Frauen von heute auf morgen streiken würden.

Richtig, es würde nischt mehr gehen auf der Welt.

Wir sind in Leitungspositionen, Mütter, Hausfrauen, Gewerkschaftlerinnen, Bauarbeiterinnen, Models und Co. Die achso männerdominierte Welt weiß inzwischen ganz genau, welche Macht die Weiblichkeit bringt. Emanzipation heißt heute nicht mehr auf die Straße rebellieren gehen und den Haushalt liegen lassen, wie unter Alice Schwarzer oder Franziska Drohsel, sondern heutzutage weht ein neuer Wind. Emanzipation heißt heute zwischen Wickeln, Tippen und Telefonkonferenzen den Mann zu dirigieren, die Vorstandsbesprechung für den Nachmittag zu planen und nebenbei noch das Wohnzimmer für die abendlichen Auslandspartner zu putzen. Moderne Emanzipation schreit nicht nach Quoten, Wahlaufrufe für Frauen, geschweige denn Frauenbeauftragen, die moderne Emanzipation heult nach starke und selbstbewusste Männer, mehr Gehalt und bessere Kindergartenplätze. Die Frau ist schon längst mitten drin und voll dabei.

Zumindest in Berufen, wozu sie prädestiniert sind. Schon mal jemand versucht mit 80 C Vorbau einen Kasten Bier oder Zement für den Bau zu schleppen. Schon mal einen Mann Kinder erziehen sehen. Selbst als Frau muss man sagen können, dass ist meins, darüber hinaus, wieso, brauch ich doch nicht. Warum so wenige in Leiterfunktionen fragen wir uns da. Tja. Männer haben nun mal ordentliche komplexe, wenn Frauen ihre Chefs sind. Das gibt uns zu denken übrig, aber auch hier kann ich guten Gewissens sagen, das wird sich ändern für alle die Frauen, die stark durchs Leben gehen und nicht zu den ollen Streberinnen gehören. Oder habt ihr schon mal ein Weichei in höheren Positionen gesehen.

Emanzipation ist hier vor der Haustür und benötigt andere Unterstützung als labernde Möchtegern emanzipierte Frauen oder gegenderte Sprache. Was sie brauchen ist eine ihr zu Füßen liegende Männerschaft. Abwarten, wir ergreifen die Macht. Wir haben sie schon immer inne. Nur dass will niemand war haben, aber warum sonst sollten Männer immer wieder zu ihren Müttern rennen. Die Wiege des Lebens. Ohne uns geht hier echt mal gar nichts…

An alle, die sich antiautoritär fühlen.

April 4, 2008 by annipie

Ich denke, ich wäre gerne bei den 68ern dabei gewesen. Sicherlich eher auf der westlichen Seite, aber diese Zeit erscheint mir durchaus spannend. Allein die Überlegung, das damals in Prag Leute sich öffentlich verbrannt haben für ihre Rechte und für ihr Verständnis von Sozialismus und Freiheit. Ich weiß nicht, aber ich denke ich würde für solche Werte nicht so kämpfen. Wer schafft es heute noch eine Gruppe Nazis ins Gesicht zu sagen, dass sie scheiße sind, wenn man allein ist.

Nazi du bist scheiße, wer weiß ob man da noch lebend ins Krankenhaus gelangt.

Was solls. Das zumindest die eine Seite. Unverständliche militärische Gewalt, aber so ist das ja immer. Demonstrationen und andere Meinungen werden nicht gestattet.

Erinnert mich vielleicht ein bisschen an das Volk Polens. Sie haben auch über Jahrhunderte hinweg für ihr eigenes Land gekämpft. Belohnt wurde erst hunderte von Jahren später.

Und wie ging es auf der anderen Seite zu. Proteste und Demos, Radikalisierungen. Aber auch der Traum vom Blütenschimmer. Ich als Hippiekind. Welch geile Vorstellung. Freie Liebe auf der Wiese vor der Uni für Philosophie so oder so ähnlich müsste es sich zumindest zugetragen haben.

Was für eine Vorstellung. 40 Jahre 68er in jeglicher Hinsicht.

Wie schnell Geschichte vergehen kann und wie sehr eigentlich noch all diese Entwicklungen uns heute noch prägen. Faszinierend.

Was der Tag neben Nudeln so bringen kann…

April 4, 2008 by annipie

Erkenntnisgewinn des Tages: Ich weiß jetzt, warum wir sind und warum wir so handeln.

Der Mensch. Der Mensch hat leider noch nicht das Ultimo beim Thema Lebenssinn gefunden. Den definiert eigentlich auch jeder anders. Aber einen allgemein gültigen Satz zu dem Thema gibt es nicht. So suchen wir nach Anerkennung und Werteinschätzung. Das machen wir ganz einfach. Um so mehr wir uns leisten können, umso mehr sind wir wert. Deswegen streben wir nach immer mehr. Nach Reichtum. Für manche kann das ein Auto sein, für andere die Abstinenz von allem irdischen. Der Verzicht und dies zu schaffen gibt einem selbst Anerkennung. Das ist wie mit der Liebe. Wir umgeben uns mit Personen, die uns das Gefühl geben geliebt zu werden aus dem einfachen Grund um Anerkennung zu erfahren.

Ich gebe zu, dass dies eine tierisch pessimistische Sichtweise ist. Aber eine sich durchaus erschließende. Ich habe bisher kein Grund der Widerlegung gefunden.

Ich sollte renommierte Soziologin werden…