Morgen ist es mal wieder so weit.
Einer der berühmtesten Daten der Geschichte findet jährlich wiederkehrend statt.
Morgen ist der 9. November und zunächst möge natürlich 20 Jahre Mauerfall erwähnt sein.
Es ist verständlich, dass Mauerfall für mich Geschichte ist, für meine Eltern ist dieses Ereignis ein Teil ihres Lebens. Ich möchte kurz was zum Thema Nationalstolz und dem 9.November los werden.
Ich werde den morgigen Tag feiern, weil er ein großer der deutschen Geschichte ist. Ich feiere diesen 9. November in Andenken an den Tag im Jahr 1989 als sich tausend Menschen auf die Straßen gegangen sind um ihre Rechte und Freiheiten zu bekommen und ja ich bin der Meinung, dass wir die Bürger der Bundesrepublik Deutschland in Freiheit leben. Dieser Tag mag Geschichte sein, aber unsere Elterngeneration ist damals auf die Straße gegangen und ich denke darauf kann man stolz sein. Wir sind wirklich nicht gut in Revolution führen und damals 1989 haben meine Elterngeneration es geschafft eine Systemtransformation zu erwirken in Deutschland. Ich bin stolz darauf solch einem Volk anzugehören, die so was erwirken kann.
Dann gibt es jedoch dort auch noch schwarze Jahre des 9. Novembers, die man nicht vergessen darf. Am 9. November 1938 war einer der schwärzesten Tage der deutschen Geschichte, die Reichsprogromnacht. Auch daran sollten wir morgen erinnern, dass unsere Großelterngeneration viel Schuld zu tragen hat, denn das deutsche Volk ist auch daran schuld, dass nahezu ein ganzes Volk ausgerottet wurde. Vor allem in der heutigen Zeit wo Dresdner Synagogen mit rassistischen Zeichen und Sprüchen beschrieben wird, müssen wir trotz allem Nationalstolz erinnern, dass dieser auch gefährlich ist und man immer respektvoll miteinander umgehen sollte.
Ich bitte daher alle morgen zu bedenken, dass man mit Willenskraft Freiheit und Recht erkämpfen kann, aber die Freiheit auch immer für die anderen bewahrt bleiben sollte und als ein Gut angesehen werden sollte. Wir dürfen uns freuen, aber müssen immer uns im klaren sein welche Schuld Deutschland bis heute trägt.
Es ist der 9. November
November 8, 2009 von annipieZum Träumen
November 3, 2009 von annipieAlexandre Desplat The Meadow Music
Wassersee
November 2, 2009 von annipieEs ist silber grau draußen
Und die Hoffnung
Wurde uns längst genommen…
Wir haben versagt oh Herr
Wir haben versagt.
Draußen rennt das Wasser und wir sind angekommen
Ohne Ziel und ohne Glück
Denn wir wissen wir haben versagt
Bitte von rechts nach links lesen!
November 1, 2009 von annipieאני אמ קתהריך
Pathétique
November 1, 2009 von annipieUnd just the moment vermisse ich mein Klavier und frage mich ein wenig, warum ist es nicht hier…?
Zeilenkampf
November 1, 2009 von annipieStille Stille, schauderlich
Klänge von Klavierhänden ertönen
Stille galt als sonderlich
Stille kam und ging innerlich
Stille ward geblieben
Musik durchbricht das Netz
Noten und Klangweisen ertönen
Es bleiben die Fragen
Stille, innerlich, Stille
Absolut
Der Mondschein verrät was ich spüren sollt
Die Angst berät mich nicht
Es ist nicht das Dunkle sondern das Licht
wovor ich mich fürchte
Nicht das Sein
sondern das Wo und Wer
Und manchmal wünscht ich, es wäre ganz leise
und bin allein
Wäre das wohin und warum
das Sein und Bin
November by night
November 1, 2009 von annipieEs ist Montag, der 2. November knappe 00.02und vor fast genau einem Monat erreichte ich meine neue Heimatstätte Berlin.
Es ist so unendlich in der letzten Zeit passiert. Wie wäre es auch wenn es nicht so wäre.
Zunächst haben wir uns glaube ich in der WG soweit ganz gut eingelebt, nur das mit dem Kochen funktioniert halt nicht so richtig, aber man kann ja nicht immer alles gleich von Anfang an haben.
Ansonsten sind wir allesamt schwer beschäftigt und teilen so leider Gottes nur wenig Zeit miteinander. Aber dafür nutzen die wenige Zeit schön gemeinsam und unternehmen lustige Ausflüge, wie zu Erstsemesterpartys in Potsdam oder Halloweenaktionen in X-Berg.
Durchaus sehr positiv überrascht bin ich von meiner Universität.
Ich finde sie optimal. Der Studiengang ist soweit optimal, meine Kommilitonen sind optimal und auch das Mensa-Essen ist nicht das schlechteste.
Das einzige worüber ich etwas stolpere ist in der Tat meine tägliche Dosis hebräisch. Diese Sprache ist wirklich nicht zu verkennen. Es macht Spaß sie zu lernen, aber so ganz einfach ist sie dann doch nicht. Ich bekenne mich auch bereits einige gute Partys mitgenommen zu haben. Mein kulturelles Leben bleibt derzeit leider auf der Strecke, da es in Lesen von Fachliteratur verschwendet wird, für die ich wohlgemerkt letztens nur für die wichtigsten Bücher 150 Euro ausgeben musste. Ich fühle mich arm, aber ich glaube das ist ein Dauerzustand von Studenten und vor allem Berliner, wenn man ständig für ne Party 10 Euro Eintritt zahlen muss, was man nicht alles hinnimmt.
Ich war jedoch bereits in einigen Museen und bin letztens dem Deutschem Historischen Museum beigetreten, weil ich mich unsterblich verliebt habe. Ich habe noch nie eine solche wunderbare und exzellente Aufarbeitung der deutschen Geschichte gesehen! Mein musisches Gehör hingegen hat Ruhepause bis auf die ein bis zwei Beethoven Sonaten in meinem Computer. Ich habe leider Gottes bislang niemanden gefunden, der mit mir in die Oper gehen möchte. Tztz, diese Kulturbanausen.
Ich habe auch wieder mit Yoga begonnen, belege es zwar derzeit an der TU, aber kostet genauso viel und im Winter fahre ich dann mit der HU nach Österreich Kaiser Alm Ski fahren.
Viel zu tun viel zu tun, deswegen komme ich ja kaum zu was.
Dann gibt’s da natürlich noch die Partei. Ich befinde mich derzeit sowohl bei den Jusos CW, als auch bei der JHG Potsdam und dem OV Wilmersdorf-Südost. Ich kann mich nicht beklagen, obwohl mein Fokus derzeit eher bei den Jusos liegt. Die liegen zwar wie zu erwarten nicht auf meiner Wellenlinie, aber irgendwie finde ich dort die Arbeit erheiternder. Letztens wollte die JHG noch die totale Basisdemokratie einführen, mit Urabstimmungen aller Gremien und Listen, ach ja und 11 Euro Mindestlohn für Universitätsangestellte. Die Diskussion läuft zwar noch, aber ich fühle mich derzeit dadurch wahnsinnig erheitert.
Ich versuche wieder in die Parteiarbeit reinzukommen, obwohl mir wohlgemerkt mein OV und auch die Jusos sehr fehlen. Mir tut es sehr weh um den LAK UwE, aber ich bin mir gewiss, dass er auch ohne mich gut laufen wird. Fulminanter Abschied von DD werde ich dann bei der LDK in Leipzig haben. Freudenfest, mal so richtig Leipzig aufmischen. Werde natürlich aber noch beim Bundesparteitag in Dresden dabei sein, wir wollen mit einer kleiner Gruppe aus Potsdam hin.
Tjoa, wie man sieht ist mein Leben vollkommen langweilig und normal oder sollte es zumindest sein. Ich freue mich jedoch sehr, dass bereits zahlreiche Dresdner den weiten Weg zu uns nach Berlin gefunden haben und schon derbe und auch nur locker gefeiert haben.
Auch für mich findet sich jetzt wohl die Zeit schlafen zu gehen, auch wenn ich morgen frei habe, aber Hebräisch guckt mich schon wieder ganz böse an, deswegen alle eine gute Nacht.
Reality
November 1, 2009 von annipieDie Wahrheit ist manchmal nur ein Stückchen weit von der Lüge entfernt…
Find it
Oktober 18, 2009 von annipieMaybe i love you to much to stay.
Maybe this will be the end.
Maybe times will change.
Maybe we will find something for to live.
Maybe i love you to much to be with you
Maybe i wish could be there
Maybe there will be something
Maybe we can change everything.
Maybe nothing will happen….
Gedanken
Oktober 16, 2009 von annipieJeder Mensch verdient eine zweite Chance!
Wenn er diese jedoch nicht wahr nimmt, ist damit seine Gnadenfrist verstrichen!