Archiv für die Kategorie ‘Mein Name. Anni’

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November 1, 2009

אני אמ קתהריך

Zeilenkampf

November 1, 2009

Stille Stille, schauderlich

Klänge von Klavierhänden ertönen

Stille galt als sonderlich

Stille kam und ging innerlich

Stille ward geblieben

Musik durchbricht das Netz

Noten und Klangweisen ertönen

Es bleiben die Fragen

Stille, innerlich, Stille

Absolut

Der Mondschein verrät                                                    was ich spüren sollt

Die Angst berät mich nicht

Es ist nicht das Dunkle                                                       sondern das Licht

wovor ich mich fürchte

Nicht das Sein

sondern das Wo und Wer

Und manchmal wünscht ich, es wäre ganz leise

und bin allein

Wäre das wohin und warum

das Sein und Bin

 

Sonnenbad

Februar 6, 2009

Es ist der 6. Februar 2009. Wir haben es frühen Nachmittag rum. Die Sonne scheint mir an die Nase. Immerhin bin ich fast auf selben Höhe mit der Guten. Ich sitze hier im fünften Stock und absolviere offiziell meine Arbeitszeit. Mein unbezahltes Praktikum als Praktikantin beim PRINZ. Meine Arbeitszeit hat sich gewaschen. 9-18 Uhr, immerhin eine Stunde Mittagspause. Und was bringt mir das jetzt eigentlich hier? Ganz einfach, ich darf das machen, was ich liebe. Schreiben- Artikel, kleine große, wichtige, Memos etc. Mir gefällts. Also auf gut deutsch mach ich derzeit nichts außer den ganzen Tag lustig im Büro sitzen und mir Gedanken machen, ob es nun nur Tango heißt, oder ob man Tango gleich auch noch deklinieren muss. Polen hat mich verschandelt. Ich versuche alles zu gendern und zu deklinieren. Also, ich wollte eigentlich nur sagen, bemitleidet mich nicht zu sehr. Ich komme eigentlich ganz gut mit allem klar. Die Sonne, die direkt im Büro hängt, die Ruhe, meine Musik und der hübsche kleine Balkon. Die Entlohnung kommt, wenn ich dann meinen ersten eigenen Artikel sehen darf ;)

Das Planungsei. P.S Kocham cię

Februar 2, 2009

Eins, Zwei, Drei ich habe endlich ein Planungsei…

Ach ja, meine schriftstellerische Kunst.

Also, ich fange morgen offiziell an mit meinem Praktikum fürs PRINZ.

12 Uhr Pressetermin, ich allein und tausend Schnittchen die auf mich warten.

Das Thema: Der Umzug der Bäckerei Wippler. Zumindest soll ich da mal morgen zum Pressetermin, keine bange bekommen und einfach mal hinschauen und dann natürlich aber auch ein Artikel darüber schreiben.

Alles schon fürs Märzheft, versteht sich.

Weitere Themen: Hahah bleiben geheim. Aber keine Angst, ich werde wohl genug zu tun haben.

Naja was gibt’s sonst so Neues. Das Autothema zerreißt gerade die Familie. Grund, das Auto ist von hinten bis vorne nicht mehr zu gebrauchen. Das heißt, wir beiden Frauen wollen ein neues. Ein Beatle versteht sich. Mal schauen, ob das noch dieses Jahr was wird.

Tjoa ansonsten gehöre ich jetzt zur arbeitenden Bevölkerung und die Wochenenden sind meine einzige Luft^^. Oder so ähnlich…

Sooo, ich feiere jetzt mein glücklich sein.

P.S. Hey mein Lieber Daniel. Ich habe dich ja jetzt schon wieder seit längerem vermisst. Das letzte Mal als wir uns gesehen haben war ja wirklich nur sehr kurz. Erstmal, Gratulation, du hast es geschafft, Traumstudium ist immer gut. Und zweitens, ich fühle mich geehrt, dass du immernoch meinen Blog liest, aber um ein bisschen aufzuräumen, beantworte ich dir vielleicht erst mal Fragen selber. Also, nein ich wohne alleine bei meinen Eltern, also bis auf zwei Kaninchen, die aber Tara und Kasia heißen. Und die gute Helen, nun die ist hier sehr gerne, wegen dem gefüllten Kühlschrank und dem großen Fernseher. Was sonst noch. Nein, ich fühle mich nicht schlecht mein FSJ abgebrochen zu haben, weil es gab da nichts abzubrechen, es war wirklich sinnlos. Und ja, ich habe durch simples bewerben auf eine Anzeige im UNICUM meine Praktikumsstelle beim PRINZ erhalten für die restliche Zeit bis zum Studium, dass ich dann hoffentlich in Berlin oder Potsdam aufnehmen werde. Soweit zu meinem aktuellen Stand. Falls du noch Fragen hast, kannste dich einfach bei mir melden. Meine ICQ-Nummer: weßte scho

Ich freue mich immer über Nachrichten von dir. Vielleicht bist du ja sogar am 14. Februar in Dresden. Wir starten dann 12 Uhr am Bahnhof Neustadt…

Liebste Grüße Ann-Kathrin

Wo ist mein Legobaukasten…

November 15, 2008

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Ob wir jemals erwachsen werden?

Also nicht, dass ich das Rechte hätte jetzt schon über das Erwachsenen Dasein zu philosophieren, aber ich Frage mich gerade, ob es sich überhaupt lohnt erwachsen zu werden.

Einfach so wie das Kind aus Günther Grass Blechtrommel nicht erwachsen werden. Einfach aufhören. Was würden wir dadurch gewinnen. Nun eins ist ganz klar, wir würden nicht ständig zur Rechenschaft gezogen werden. Ein Kind darf tun und lassen was es möchte. Ein Erwachsener sieht sich dann immer irgendwelchen Konsequenzen gegenüber.

Warum also dann erwachsen werden? Ich war nie einer dieser Kinder, die erwachsen werden wollten. Ich wollte immer Kind bleiben und bin es jetzt auch noch und ehrlich, ich bin ziemlich stolz darauf. Natürlich hatte ich als Kind Träume, wie wenn ich groß bin, auszuziehen und mal was ordentliches machen. Zumindest das habe ich ja geschafft und der Rest. Nun, ich bin einfach immer noch ein Kind, aber was soll daran schlecht sein. Ich denke, dass ich in vielen Dingen weiter bin als viele andere meiner Altersklasse, deswegen ecke ich glaub ich auch viel zu oft an. Ich denke einfach zu viel, war schon immer mein Problem. Nur, ich kann erwachsen sein, ich kann alte Menschen pflegen, mich um sie kümmern und Entscheidungen fällen, gleich wie ein Erwachsener. Ich habe eines deutlich hinzu bekommen, die Angst, nur erwachsene Menschen haben wahre Ängste. Als Kind hat man die Angst, dass die Eltern auf einmal nicht mehr da sein könnten, dass der Großvater böse auf einen ist oder dass das gebastelte Geschenk der Oma nicht gefallen wird. Wenn man erwachsen ist, hat man auf einmal Angst man könnte von einem Auto überfahren werden, man könnte nicht genügend Geld verdienen oder man findet nicht rechtzeitig den Sinn des Lebens. Es ist wahrlich hart groß zu sein. Ständig sich rechtfertigen zu müssen. Aber eines, aber eines habe ich mir behalten. Jeden Samstag bin ich bei den Kindern im Gottesdienst und ich fühle mich wie eins von ihnen. Ich spiele mit ihnen Einkaufen oder sitze in der Ecke und baue zu meinem größten Vergnügen Garagen für die Autos der Jungs. Nach dem Gesellschaftskontext macht man so was als Erwachsener nicht. Man führt sich nicht wie ein Kind auf. Auch wen ich wahrscheinlich noch von vielen als Pubertär und kindisch betrachtet werde, muss ich sagen, dass ich zumindest auf mein Kind im Herzen stolz bin und schon einiges mehr erlebt und gemacht habe, als ein noch so gern Erwachsener. So stehe ich nun hier. Sicherlich ich plage mich genau den gleichen Problemen rum, wie jeder, aber eines habe ich dann doch wohl von meinem Eltern gelernt. Manchmal ist das Kind nichts schlimmes. Verantwortung ja, aber manchmal in den kleinen Momenten, einfach mal wieder Kind sein. Ich weiß, dass mein Vater früher zu gern mit mir Urmel gespielt hat, wo auch immer das Spiel ist. Wir sind bis Level 50 gekommen und wir waren ein super Zockerteam. Oder wenn wir vor der Nintendo saßen und Supermario gespielt haben. Da war auf auf einmal das Kind da, obwohl der Mann selbst erwachsen, reif und erfahren ist und ich sein real existierende Kind bin. Oder meine Mutter, die früher zu gern mit mir in die Disko gegangen ist. In die Disse gehen doch nur Teenager. Tja oder manchmal auch Tochter und Mutter, auch da war das Kind und manchmal denke ich, dass es wirklich etwas wertvolles ist und die Gesellschaft das endlich anerkennen soll, dass auch Erwachsene nur große Kinder sind, die ab und zu mal spielen wollen…

Notizen

November 14, 2008

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What’s for you

What is for my life

Are you going

Or will you stay

Do you pray

For the night

when you lay down

It’s like a kiss

A softness

A light-kiss

It’s the night

When you can’t sleep

When you will wake up

When you stay in front of me

And say

You’re not alright

Die Idee der Existenz

November 4, 2008

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Sooo, ich habe jetzt also endlich einen Wochenplan. Also besser eine Idee davon, was ich machen soll…

Ich soll hat endlich meine 40 Stunden- Woche erreichen.

Dazu soll ich noch Projekte vorbereiten. Advent und so. Meine derzeitigen Ideen sind:

Am Totensonntag dem 22.11 erst das Mozart-Requiem spielen und danach einen Tanzabend veranstalten, weil dann hier irgendwie großes Fest in Polen ist. Spielen sollen dafür die Bewohner selbst, dann haben wir noch ein Grammophon und ein Gesangsverein.

Dann in der Adventszeit selber einen Spieleabend veranstalten, Back und Kochtreffen, Musikabend und einen Adventskranzbasteltag. Zudem werde ich noch meine Hauptrolle als Nikolaus bekommen. Uiii. Dann dachte ich noch an Monatszeitungen über das Heim und Tagesberichte, wenn was spezielles ist. Vielleicht kann ich ja jetzt doch endlich was machen.

Ach und da wäre noch was. Schlimm genug, dass unsere Wirtschaft krachen geht und man die ganze Zeit Angst haben muss, dass ein neuer Weltkrieg ausbricht, aber bitte wie, wie kann da die wahre Sozialdemokratie auch noch krachen gehen. Was ist denn das für eine hinterfotzigkeit, wenn man erst verspricht, sich dem Votum mit zu stellen und nur, weil man seinen Posten dann doch nicht bekommen wird, einfach alles platzen zu lassen. Schlimm genug, dass wir in Hessen Wortbruch vom feinsten gemacht haben, aber dann auch noch das ganze platzen zu lassen ist ja wohl die Höhe. Ich denke wir sollten uns auflösen- Wir haben ja nicht mal mehr eine eigene Disziplin in der Partei. Wie will man da die Welt retten. Ich kann darüber kein Wort mehr verlieren. Nur so viel möge gesagt sein, als ich gestern das gehört habe, versuchte ich mehrmals mir das Ding aus dem Kopf zu schütteln indem ich mehrmals den Kopf gegen das Laptop geschlagen habe. Hat nichts gebracht, außer dass mein Laptop seit dem ein wenig verwirrt zu sein scheint…Armes Ding und irgendwie auch armes Deutschland. Arm arm arm..Arme Welt-.-

P.S. Ich hasse trotz alle dem die Arbeit im Altersheim-mist…

Go away

März 9, 2008

So es ist so weit.

Ich habe ein Projekt bekommen. Es soll bekannterweise nach Polen gehen. Dort nach Konstancin-Jerziorna. 20 km von Warschau entfernt. Das is son Kurort und dorte soll es ins Alterszentrum, so wie ich das verstehe, gehen.

Ich freu mich. Herausforderung, aber eigentlich spitze. Hoffentlich schafft es Darling mit Studium und Arbeitsplatz zu finden. Dann können wir zusammen gehen :) .

Freu freu freu. Umzu ist dann Ende August, scho ma freihalten ;)

Home again

Februar 27, 2008

Was blieb mir anderes übrig. Ich hab es nicht lange ausgehalten. Wahrscheinlich finden es alle zum kotzen, aber hier wird niemand gezwungen. Ich schreibe nun mal gerne. Auch viel Mist, auch wenns keiner versteht. Ich biete keine Besserung nur die Möglichkeit für lyrisches Nachdenken am Abend. :)

Liebe Grüße Eure Anni