Archiv für die Kategorie ‘Hoffnungslos. Liebe.’

Zeilenkampf

November 1, 2009

Stille Stille, schauderlich

Klänge von Klavierhänden ertönen

Stille galt als sonderlich

Stille kam und ging innerlich

Stille ward geblieben

Musik durchbricht das Netz

Noten und Klangweisen ertönen

Es bleiben die Fragen

Stille, innerlich, Stille

Absolut

Der Mondschein verrät                                                    was ich spüren sollt

Die Angst berät mich nicht

Es ist nicht das Dunkle                                                       sondern das Licht

wovor ich mich fürchte

Nicht das Sein

sondern das Wo und Wer

Und manchmal wünscht ich, es wäre ganz leise

und bin allein

Wäre das wohin und warum

das Sein und Bin

 

Das Planungsei. P.S Kocham cię

Februar 2, 2009

Eins, Zwei, Drei ich habe endlich ein Planungsei…

Ach ja, meine schriftstellerische Kunst.

Also, ich fange morgen offiziell an mit meinem Praktikum fürs PRINZ.

12 Uhr Pressetermin, ich allein und tausend Schnittchen die auf mich warten.

Das Thema: Der Umzug der Bäckerei Wippler. Zumindest soll ich da mal morgen zum Pressetermin, keine bange bekommen und einfach mal hinschauen und dann natürlich aber auch ein Artikel darüber schreiben.

Alles schon fürs Märzheft, versteht sich.

Weitere Themen: Hahah bleiben geheim. Aber keine Angst, ich werde wohl genug zu tun haben.

Naja was gibt’s sonst so Neues. Das Autothema zerreißt gerade die Familie. Grund, das Auto ist von hinten bis vorne nicht mehr zu gebrauchen. Das heißt, wir beiden Frauen wollen ein neues. Ein Beatle versteht sich. Mal schauen, ob das noch dieses Jahr was wird.

Tjoa ansonsten gehöre ich jetzt zur arbeitenden Bevölkerung und die Wochenenden sind meine einzige Luft^^. Oder so ähnlich…

Sooo, ich feiere jetzt mein glücklich sein.

P.S. Hey mein Lieber Daniel. Ich habe dich ja jetzt schon wieder seit längerem vermisst. Das letzte Mal als wir uns gesehen haben war ja wirklich nur sehr kurz. Erstmal, Gratulation, du hast es geschafft, Traumstudium ist immer gut. Und zweitens, ich fühle mich geehrt, dass du immernoch meinen Blog liest, aber um ein bisschen aufzuräumen, beantworte ich dir vielleicht erst mal Fragen selber. Also, nein ich wohne alleine bei meinen Eltern, also bis auf zwei Kaninchen, die aber Tara und Kasia heißen. Und die gute Helen, nun die ist hier sehr gerne, wegen dem gefüllten Kühlschrank und dem großen Fernseher. Was sonst noch. Nein, ich fühle mich nicht schlecht mein FSJ abgebrochen zu haben, weil es gab da nichts abzubrechen, es war wirklich sinnlos. Und ja, ich habe durch simples bewerben auf eine Anzeige im UNICUM meine Praktikumsstelle beim PRINZ erhalten für die restliche Zeit bis zum Studium, dass ich dann hoffentlich in Berlin oder Potsdam aufnehmen werde. Soweit zu meinem aktuellen Stand. Falls du noch Fragen hast, kannste dich einfach bei mir melden. Meine ICQ-Nummer: weßte scho

Ich freue mich immer über Nachrichten von dir. Vielleicht bist du ja sogar am 14. Februar in Dresden. Wir starten dann 12 Uhr am Bahnhof Neustadt…

Liebste Grüße Ann-Kathrin

Einfach nur ein ich liebe dich…

Dezember 8, 2008

Ich wusste es.

Vom ersten Moment an.

Also du damals vor mir standst.

Es war WM. Ich weiß das noch, weil du dein Italiendress anhattest und mit deiner Mutter beim Italiener warst.

Dort wusste ich es schon.

Weil meine Augen nur noch auf dir Lagen.

Ich wusste es, also du mich fragtest, ob ich dein Team sein will.

Dieser Funke im Auge und ich meinte einen kleinen flüchtigen Augenblick, dich schon seit ewig zu kennen.

In diesen kleinen Momenten, wo du da vorne standst und ich mich fragte, ob du auch manchmal an mich denken magst?

Ich wusste es, als alles verloren schien und Schmerz so groß war. Nein, in diesem Moment wusste ich es nicht nur mehr mir schwarzer Gewissheit.

Es war nun sehr nahe, als es dieser Abend war. Nicht nur, in aller Öffentlichkeit viel zu offen und ich bereits wusste, aber ich habe mich doch in dich verliebt.

Nein es war dieser einsame Abend. Diese einsame Bitte. Ich lasse dich an meinem Leben teilhaben und dafür, gebe ich dir mein Herz und alles, was ich dir geben kann.

Ich erinnere mich an jede einzelne Geschichte. Ich erinnere mich an das ich liebe dich. Ich erinnere mich an die Küsse. Ich erinnere mich an die Wohnungstür.

Es ist alles so unabkömmlich da.

Und jedes mal, wenn ich Nachts aufwache und einen kurzen Moment nachdenke, weiß ich dass es wahr ist. Das du hier bist. Jetzt und überall und du vielleicht es auf für ewig bleibst, so Gott vermag.

Es sind deine Augen. Deine Augen, wenn sie mich in langen Schweigen anschauen und sie glänzen. Es ist ein Licht, verstehst du, es ist ein Licht.

Ich bin nicht nur Sonne, Engel, Seele. Es ist keine Beschreibung nötig. Es bleibt, auch über so lange ferne. Über solche großen Steine. Es bleibt und es fühlt sich wunderbar an. Einzigartig. Weißt du, ich habe jeden Morgen die kleine Angst, dass mir all das Glück genommen werden kann und ich lebe jeden Tag mit der Gewissheit, dass mein Glück gehen könnte.

Ich würde nie wirklich unglücklich sein. Ich bin doch nicht allein.

Du unterstützt mich immer. Immer bist du für mich da.

Ich hoffe immer, dass ich es nicht vermassle. Dass ich für dich das gleiche bin.

Und auch tue.

Was ich dir eigentlich sagen wollte.

Danke

Danke für diese wunderbaren 18 Monate.

Danke für alles.

Du darfst nie vergessen, dass du es bist. Wirklich bist. Du bist in meinem Herzen. Wie fast nichts.

Du bist es. Und dich wähle ich und dich nehme ich…..

Und jeden Tag danke ich Gott wieder für all das Glück, was er mir geschenkt hat….

Hanami

November 15, 2008

Das Leben

wie eine kleine Kirschblüte

Eine Knospe die entstanden ist

Ein Leben, dass sich erstreckt

Eine Knospe die erwacht um jeden Atemzug

Eine Knospe, die zu einer Blüte reift

Eine Knospe, die nur ein Leben hat

Eine Knospe so zart und rein

Die Blüte sich erstreckt ein leben lang

Die Blüte sich ergibt dem Sonnentraum

Eine Blüte ergibt sich ein leben lang

Eine Blüte eines Tages nicht erhellt

Eine Blüte die im Schimmer verloren

Eine Blüte eines Tages nicht mehr erwacht

Eine Knospe die nun verbleibt

Eine Knospe die neu entsteht

Es ist so kurz, so bedeutend kurz. So schmerzvoll kurz. So einsam erstreckt es sich. Es kann so einsam sein. Es ist der Moment gekommen.?. Es ist zu schwer dich wirklich zu fragen. Wirst du es wissen, wenn es so weit ist. Ein leben lang. Ich frage dich, möchtest du mit mir. Ein leben lang. Ein zarter Hauch der Blüte sein…

Glaubensstandpunkt

November 14, 2008

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Wenn man mich inzwischen fragen würde an was ich Glaube, so müsste ich antworten, ich weiß es nicht mehr. Ich bin am Anfang in dieses Jahr gegangen und dachte wirklich stark gläubig zu sein. Ich habe mich getäuscht. Grundlegend. Zu aller erst war da das Getue der Leute. Als wären sie etwas besonderes oder heiliges. Was in meinem Augen nur absolut verlogen ist. Und danach naja danach kam Polen. Ehrlich, ich finde den Hintergrund der Diakonie Nächstenliebe zu geben immer noch sehr löblich, aber ich sehe das alles inzwischen von einem anderen Standpunkt.

Die Kirche kommt leicht ins trudeln und wird schnell verlogen. Deine Freunde sind auf einmal deine Verräter. Dann wird halt mal schnell der Erzbischof wegen Geldhinterziehung angezeigt.

Es geht um Geld und Machtpolitik, wie eben überall anders auch. Kein Mitarbeiter bei der Kirche ist ein heiliger. Ich weiß auch nicht, ich glaube zwar immer noch an einen Gott oder so was und an Engeln und Co, aber eindeutig nicht mehr von den Standpunkt aus, den ich vorher hatte. Ich finde die Diakonie und ihre Arbeit immer noch extrem wichtig und denke auch, dass die Kirche sehr vielen Menschen Hoffnung und Halt gibt, aber dass sie befreit wäre von dem schlechten, dass gebe ich hiermit offiziell auf. Es ist sicherlich besser, dass zumindest in Deutschland die Kirche nicht als fünfte Staatsgewalt fungiert. Kaum auszuhalten muss ich sagen.

Naja, vielleicht ändert man sich ja doch. So ein Jahr von allem weg. Vielleicht ist es aber auch nur die Fülle an freier Zeit, die man sinnlosen Gedanken verschwendet.

Aber eins bleibt sicher, bei der Kirche und der Diakonie möchte ich nicht mein ganzes Leben arbeiten. Das wäre mir zu verlogen..Es tut mir leid..

Aus der Welt…

November 13, 2008

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Manchmal sagt ein Zeichen mehr als tausend Worte.

Es ist keine Kunst zu reden, aber vielleicht die Kunst die Gefühle in Zeichen auszudrücken.

Wofür Worte, wenn man sich auch ein Zeichen geben kann.

Die Angst mag wohl daran liegen, das Zeichen falsch zu verstehen und anstatt es als gegeben hinzunehmen, liegen wir da und denken darüber, dass es nicht sein kann, weil wir das nicht zu verhoffen vermögen.

Ein, Ich mag dich oder Ich liebe dich hätte doch völlig gereicht.

Aber manchmal reicht nicht das Zeichen aus. Manchmal, wenn man sich besonders unsicher ist, reicht es nicht und dann. Und dann verpasst man eventuell die Chance seines Lebens…

Zu Lieben oder zu vergessen…

Weißt du, ich habe oft da gestanden. Nachts. Und mich gefragt. Wo ist dein Zeichen. Warum gibst du keine Antwort auf die tausend Fragen. Warum bleibt mein Kopf trotz alle dem leer und verlassen.

Wo warst du in den Stunden,

die das Leben nicht zum besseren hingewendet haben.

Ich frage dich, warst du überhaupt da,

in den Stunden wo tausend einsame Tränen geweint wurden.

Und wo warst du?

Weißt du,

es hegt sich die Angst in mir,

es erscheint mir als kompliziert,

es würde wunderbar sein,

es wäre zu schön, das blanke Herz in der Hand zu halten.

Was ich gerne wäre;

Nur, wo ist dein Plan,

was hast du für mich erdacht.

Werde ich dabei sein dürfen.

Menschen kommen und gehen;

Doch DU, wirst wohl immer da sein,

Auch in der Stille wirst du sein.

Arbeitssteps

September 30, 2008

Der erste Arbeitstag, oder besser gesagt, der erste Tag, wo ich mich versucht habe selbst zu beschäftigen. Zumindest bin ich nach Arbeitszeit um acht aufgestanden. Nichts. Nichts zu tun. Dann bin ich wieder hochgegangen. Bin zum Frühstück wieder gekommen. Nichts zu tun. Dann hab ich mal gefragt, was ich hier eigentlich machen soll. Dann durfte ich einen älteren Herren füttern, aber das sollte ich dann doch wieder nicht tun, als die Ehefrau kam und sie mir das auf polnisch versuchte zu erklären und letztendlich ihre Tochter angerufen hat, die mir das auf englisch erklärt hat. Wie ernüchternd. Das also auch nicht. Dann durfte ich eine andere ältere Dame füttern, sie konnte sogar deutsch, wie fast alle älteren Damen. Das hab ich zwar auch nicht so richtig gemacht, aber besser als gar nichts. Dann bin ich mit zur Maltherapie. Als dort die Frauen gehört haben, dass ich aus Deutschland komme und aus Dresden, fingen sie erst einmal an von ihren KZ-Erfahrungen zu sprechen. Mist, sie hassen mich. Aber auch dort nur völlige langeweile. Bin danach zum Direktor. Der redete mit mir aucht nicht. Der laberte mich auf polnisch zu, obwohl er weiß, dass ich es nicht kann und er auch englisch sprechen kann. Sinnlos, das heißt ich weiß immernoch nicht, wann ich arbeiten soll, was ich arbeiten soll und ob es hier eine Waschmaschine gibt. Zum heulen. Zumindest soll ich jetzt immer mit zwei Personen rausgehen, beides ehemalige Pfarrer. Die eine kann sehr gut deutsch und ist 95 und ich kann mich wunderbar mit ihr unterhalten. Das hat meine Laune etwas aufgemuntert. Hab dann Ela angerufen, weil ich noch den Sprachkurs machen muss. Zumindest heut nach Warschau. Aber ob ich hier gebraucht werde. Tja das Gefühl verspüre ich noch nicht so richtig. Schade…

So und mein zweiter Arbeitstag. Also ehrlich ich habe nichts gemacht. Und nach einer langen Zeit der Sinnlosigkeit habe ich mich entschieden nach Warschau zu fahren. Hab mich dort bei der Uni Immatrikuliert..Naja eben zum Sprachkurs angemeldet…Danach war ich im Buero. Karin konnte mich ein wenig aufmuntern von meiner schwierigen Arbeitslage. Ela wird alles hoffentlich schon richten. Sie will mit Waldemar reden, dass er mir erst mal zeigt, wo ich ueberhaupt lebe und was ich zu tun habe. Ich soll zumindest mithelfen beim Essenausgeben, dann spazieren gehen und bei der Ergotherapie mithelfen.

In Polen geht alles ein wenig langsamer. Ist sehr ungewohnt fuer mich. Ich mit meinen deutschen Tugenden. Schlimm ist das. Aber gut, so habe ich viel Freizeit. Die werde ich noch in was investieren denke ich, auch wenn ich noch nicht weiss in was. Derzeit bin ich Computerspielsuechtig und DVD-Abhaengig. Gestern habe ich sogar noch polnisch gelernt. Sonntags ist dann fuer mich immer Kindergottesdienst und mit der Zeit Abends eventuell sogar Schulunterricht. Mal schauen was kommt. Hauptsache ich habe was zu tun. Sonst werde ich als einsame Pflanze sterben.

Was ich trotzdem nicht verstehen werde ist, warum hier niemand eine Fremdsprache spricht. Sowas sollte man per Gesetz erlassen. Was solls. Mal schauen was kommt. Am Wochenende kommen zumindest schon mal meine Innenarchitektin (alias die Mutter) und meine Waermflasche (alias der Freun)…

Der erste Besuch ever…Freeuuu und dann am Donnerstag Nosfretatu mit Platzeck. Hrhrhr. Seit langem mal deutsche Politik um mich herum. Moegen alle ihren Tag der deutschen Einheit gut verbringen. Ich tue es mit Kultur und einem guten Hesse…

Bis dahin meine Freunde..Bis dahin…

Es zeiget sich ein wahres Gesicht

September 23, 2008

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Sehr geehrte Damen und Herren, wir befinden uns im Zirkus des Lebens.

Heute treten auf, der Tiger, dargestellt vom Mut, der Affe heute in der Rolle von der Menschlichkeit und zuletzt, das Tapier als der Tapferkeit.

Wir heißen sie alle herzlich willkommen.

So sprang die Weisheit noch spontan dazu. Nun stehen alle in der Manege und wissen nicht, miteinander anzufangen. Die Menschlichkeit fragt sich, was sie mit dem Mut zu tun hat. Das Tapier kann sich nicht vorstellen, mit dem Mut zusammen zu gehen und der Affe fühlt sich eh fehl am Platz zwischen all den Aufgaben.

Sorry, aber ich musste zwischendrinn auch mal etwas lyrisches los werden, auch wenn es dem nicht so gleich kommt, wie ich erzählen mag.

Zuerst…Es ist alle anders als gedacht und zweitens, Vorstellungen sind fehl am Platz. So ein Freiwilliger ist halt alles und nichts. Wie meine Arbeit wirklich aussehen soll, kann man nicht so genau sagen, wo ich wohnen werde auch nicht. Zumindest gibt es viel Urlaub zu verbraten und jeder ist eingeladen Ostern mit mir auf dem Beethovenfestival zu verbringen. Weihnachten geht’s hoffentlich nach Österreich Skifahren und auch da sind noch Plätze frei. Ansonsten gestern die Ankunft in Warschau. Auf einmal völlig ins kalte geschmissen. Spontaner Sprachkurs. Völlig verwirrend und sinnlos, wenn man eh die ganze Sprache nicht versteht. Komisches Seminar ohne Plan und Struktur. Dafür haben wir nun endlich mal coole Leute dabei. Menschen mit wahren Humor mit denen wir einen tollen Abend verbracht haben. Ok, Wodka war auch im Spiel, aber nicht hauptsächlich. Die Nacht war der Horror. Die Matratze ist nur ein Stück Stoff und darunter sind Federn tja und direkt das Fenster zur Hauptstraße nachdem mein Zimmer mir brutal geklaut wurde. Von wegen die Deutschen klauen nicht.

Unser Quotenpole der jetzt mit in der Gruppe ist, macht alles für uns. Deswegen hab ich jetzt Geld auf meiner neuen polnischen Handykarte. Jedoch diese habe ich mir gestern selbst geholt. Eine Handykarte!! Voll geil. Und das auf polnisch…So kann man mich jetzt auch erreichen…

Ansonsten viel Seminar-Sprachquatsch. Heute Mittag waren wir Girogen essen. Maultaschen, ein absolutes Nationalgericht in Polen. Es gibt wirklich noch viel zu sehen. Leider macht das Wetter nicht mit. Seit 3 Wochen keine Sonne mehr. Demnächst muss ich Assitoasten gehen, sonst werd ich noch depressiv. Zu meinen Gewicht Habe das Gefühl abzunehmen, könnte aber auch eine reine Täuschung sein und ich werde insgesamt einfach fetter.

So jetzt muss ich erst noch mal zum Seminar.

Bis dann ihr lieben..Bussis an alle…

(Vor allem an Mama&Papa&Hasis und meinen Schatz und an meine Lini und an den Stefan) :) .

Hab euch lieb!!

P.S..Meine Nummer…0048500826318

Schaut mal nach billig Nummern im Internet und ruft mich an :)

Sooo aaallssooo, gestern nech, gestern der Samstag. Wir, öhm ja geschafft vom Seminar und mal wieder die altbekannte Frage, wie wir uns fühlen und dass wir uns verändern werden und alle unsere Freunde verlieren werden. Ich kann es nicht mehr hören. Ich denke man muss es erst mal sehen was kommt, halt nicht vorher schon die Panikquatsch. Zumindest nach all den schönen Seminaren haben wir uns schön hingesetzt und Poker gespielt. Die Mädls haben haushoch verloren. Nebenbei haben wir ein bissl Nationalgetränk getrunken und sind dann zum Entschluss gekommen in den Klub zu gehen. Also sind wir los gestiefelt ins Studenten viertel. Da sind wir auch fündig geworden, jedoch wollte dann die Hälfte der Gruppe leider nicht mehr am Abenteuer teilhaben. Bitte, das beste verpasst. Also polnische Klubs. An Türstehern fehlt es ja nicht unbedingt. Die Klos….disgusting. Die Getränke, nicht ihr Geld wert. Aber die Musik uiiii…Erst 80er dann 90er und wir endeten mit Elektro. Wir haben vielleicht ab getanzt. Nun zum polnischen Klubverhalten. Es wird getanzt, viel und hemmungslos und vor allem Standtart.Ich denke sie werden damit schon geboren. Zumindest war es ein ziemlich genialer Abend und gegen 4.00 Uhr sind wir dann auch mal nach Hause gestolpert. Die Stadt, in der Nacht absolut hell und erleuchtet. Das war echt mal ein wirklich schöner Abend. Sonntag morgen ging jedoch mit Kirche los. 10.30 hieß es Gottesdienst. Auf polnisch. Es war furchtbar, ich hatte noch nie so viel Angst während eines Gottesdienst einzuschlafen. Und irgendwie war alles anders. Die ganze Liturgie. Völlig anders. Zumindest hatten sie kuhle Chormusik. Danach waren wir noch beim Kirchenkaffe im Kirchenkeller. Aber die Kirche ist auch eine rießige groß Basilika, unbegreiflich, wie die Protestanten hier so viel Geld haben konnten. Zum Mittag gabs ein ordentliches Steak. Das war was. Danach hatten wir Freigang. Shoppingtime. Viel gesehen, viel eingekauft, viel Frust geschoben, aber gut wieder angekommen.

Apropos, mein Knie is im Hintern. Unbegreiflich. Tut sau weh. Zumindest sitzen wir jetzt hier wieder und diskutieren.

Besonders hier zu bemerken ist für mich jedoch gerade noch, dass mein Großer heut Geburtstag hat. Alles alles gute Zum Geburtstag lieber Philip..

Hab viel Erfolg bei dir im Brittenland….

Wir sehen uns ja bald wieder ;) .

Irgendwie ist Internet finden, mehr als die reine Hölle. Man findet einfach keinen öffentlichen Platz zum Internet ziehen. Es ist zum heulen. Fast so ähnlich wie meine Stimmung. Derzeit auf Teifpunkt und ich habe gar keine Lust mehr auf irgendwas. Gott sei Dank gibt es meinen gemütlichen Coffe-Heaven, wo ich zumindest ein bisschen abschalten kann. Aber ob das so bleibt. Hm ich hoffe trotzdem, dass es euch allen soweit gut geht. Morgen geht’s los mit arbeiten und am Freitag ziehe ich dann nach Konstancin, ins Altersheim :) )…Ob mir das so gut bekommt steht noch in den Sternen, aber ich hab ja noch nicht mal angefangen zu arbeiten, geschweige denn polnisch zu lernen…Meinen Cappucino kann jedoch schon durchgängig auf polnisch bestellen.

Der Rest, wird sich zeigen…

Nach einer leichten Downphase und dem Urteil, dass es hier Menschen und Organhandel gibt..Sind wir auf dem Weg der Besserung, ich warte auf Besuch ;)

Beginn einer Reise

September 16, 2008

Es ist soweit. Seit gut einer halben Stunde sitze ich im EC nach Warschau. Der erste Akt mit dem Auto nach Berlin zu kommen, ist ja nun auch geschafft. Immerhin, der Zug hatte noch nicht mal Verspätung, was glaub ich für die Bahn schon ein Sonderfall ist. Dafür zahlen wir zwar 60 Euro Parkplatzgebühr, aber was solls.
Die letzten Tage waren wahrlich noch aufregend und aufrührend.
Am Samstag die große Abschiedsfeier mit allen Leuten, die wichtig sind. Das war wirklich schön und hilfreich, um sich noch mal verabschieden zu können.

Am Sonntag morgen wurde ich dann noch mal zum Seminar gezwungen. Mein viertes Seminar zu diesem Auslandsjahr. Ich habe bald das Gefühl, dass ich allein nur wegen dem ganzen Psychosomatik Quatsch bei den Seminaren das Jahr abbrechen werde. Da bekommt mein ein wahres Burn out.
Was solls, immerhin bot sich so die Gelegenheit, noch mal ins Kino in Erfurt zu gehen und Batman anzuschauen. Ist wirklich sehr empfehlenswert.
Gott sei Dank wurde ich jedoch am Dienstag schon wieder vom Seminar entlassen.
Der Abend wurde noch beim Italiener verbracht, um am nächsten Tag zum Shoppen und Reisepassabholen durchzustarten.
Die wahre Energie forderte jedoch noch der 11.September, Mutter-Geburtstag.
Es gab viel zu viel Gutes deutsches Essen. Da muss man erstens die Angst pflegen dick zu werden und zweitens nun endgültig sich dem polnischen Essen zu verweigern.

Am Freitag ging es nun also los. Nachdem ich noch Hals über Kopf mein Koffer gepackt habe, weil das habe ich irgendwie die ganze Zeit davor immer vor mich hin geschoben, vielleicht weil damit die Abreise endgültig wurde.
Mein Verabschiedungskomitee bestehend aus Linda und Jens haben mir die letzten Minuten der Heimat noch versüßt und so wird es nun einem wirklich schwer ums Herz.

Natürlich frage ich mich die ganze Zeit, ob es wirklich so die brennend beste Idee ist, nach Polen zu gehen.
Nicht nur, dass ich das Land eigentlich eher ein wenig beschränkt finde (und das nicht nur wegen der dortigen Politik), (aber vielleicht ist genau die Tatsache, dass das Land nicht so einem bekannt ist, gerade das beste um es kennen zu lernen), sondern auch, weil man die Angst pflegt, dass es vielleicht schief geht. Dass ich wieder zurückkomme und da ist nichts mehr so wie vorher. Meine Freunde, Freund weg und vielleicht die Familie ganz verändert. Scheiße ey, jetzt, wo die Grenze vor meinen Füßen liegt, da will ich nicht mehr. Großes Mist,Mist,Mist. Man kann es nur hoffen, dass es besser wird. Wird es ja wohl auch hoffentlich. Scheiße ist natürlich auch, dass unklar bleibt, wie das nun mit der Abholung von meiner Tutorin wird. Irgendwie gibt’s nur Schwierigkeiten von Anfang an mit den Polen. Naja jetzt sind wir schon in Frankfurt Oder und heut Abend dann in Warschau. Mal gucken, was das Leben bringt.

So, da ich ja bekanntlicher weise erst mal kein Internet habe, schreib ich erst mal nur so herrlich für mich und eines Tages vielleicht einen Internetzugang finde…
Aaaallssoo.Wir haben nun von Freitag bis Sonntag schon in Warschau abgehangen.
Mit Eltern und Freund, war das echt noch mal richtig schön, so zum Schluss.
Wir haben viel gesehen, also von den Einkaufszentren. Hrm und wir waren beim jüdischen Festival, dem Warschau-Singer-Festival in der letzten jüdischen Straße von Warschau. Das war wirklich beeindruckend. Also ich mein nicht nur die Musik, Kunst und das Essen, sondern auch die Vorstellung, dass hier die Menschen lebten, bevor sie abtransportiert wurden. Das ist echt ein etwas komisches Verhältnis in Warschau. Das ständige Verständnis der Vergangenheit. Zahlreiche Denkmäler, die an die Nazis erinnert und an deren Schandtat. Ich bin mir leider noch nicht so richtig schlüssig, ob man als Deutscher hier überhaupt sein darf. Es verfolgt einem ständig die Schuld der älteren Generationen. Ich fühle mich natürlich dem nicht schuldig, aber irgendwie verantwortlich. Ich werde die Tage mal auf den Spuren der Juden wandern, um vielleicht mehr zu verstehen. Überhaupt hab ich noch sooo viel vor. Ich hab schon zwei Zettel voll mit dem, was ich noch sehen und machen will. Da stehen jedoch noch nicht die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung drauf. Zumindest hab ich jetzt alle meine Lieben verabschiedet. Es war schwer, aber wenn man nicht daran denkt, kann es auch einem nicht in Besitz nehmen.
Wir sehen uns wieder, ich denke sogar bald und Ostern ist hier großes Beethoven-Festival. Immer wieder eine gute Gelegenheit.
Diese Woche bin ich jetzt erst mal in meinem eigentlichen Arbeitsort Konstancin zum Seminar. Mit alten Bekannten versteht sich und natürlich auf Englisch. Zum heulen.
Danach geht’s nach Warschau zurück zum Seminar. In eine voll kuhle Wohnung, was auch zu beginn meine sein wird, da mein eigentlicher Wohnungsort noch gebaut wird. Tjaja mein Altersheim wird ausgebaut. Gut gut, aber eins nach dem anderen. Also meine Tutorin ist voll nett. Die Wohnung ist eine Studentenbutze von Theologiestudenten gegenüber dem Erzbischofswohnung von Warschau. Jepp ich habe den direkten Blick auf die Katholiken. Es sind zweier Zimmer, aber ich weiß ja auch noch nicht genau was wird.
Zumindest ist das in der Tat alles sehr aufregend. Sprachkurs gibt’s dann in der Uni, sicherlich auch auf Englisch. An das Tramnetz muss ich mich zwar noch gewöhnen und auch daran, dass man nicht unerlaubt über Straßen gehen darf (mein erster toller Kontakt mit der Polizei).
Es ist einiges anders und schwierig, aber da muss man wohl mal zurückstecken können und mal schauen. Ich verspreche hiermit auch offiziell demnächst nicht mehr so viel gebündelt zu schreiben. Das bleibt die Ausnahme, versprochen.
Aber ich habe noch viel zu sehen. Ich werde berichten.
Alle zu Hause gebliebenen wünsche ich aaaallllless erdenklich gute.
Kuss an Linda…
Bussl an Thekla und Mary und auch Johann^^
Alles liebe an meine liebste Helen und dem Phil.
Knuddl an Mum and Dad, p.s. Es gibt eine Indoorgolfhalle
Und ein ganz fetten Schmatz an meinen Süßen Richard…

Bis dann, Eure Anni…
Meine E-Mail für Nachfragen: Ann-Kathrin_Biewener@web.de

P.S…Ich habe Angst zu Fett zu werden, abgesehen von dem, was ich schon drauf habe…
Ich kann mich jedoch für keine Sportart entscheiden…Kann mir jemand eine Empfehlen im kalten Osten??

Wisst ihr was…Ich habe das wirklich wahre Problem der Welt entdeckt.
Wer kann schon im betrunkenen Zustand Englisch reden?
Geschweige denn Verstehen?. Ich sehe darin ein wahrlich schwieriges Problem und nun seh ich, worin das politische Problem besteht. Wodka und Rotwein. Sobald ein Korrespodent zu viel trinkt, wird alles seeehr schnell komplett anders verstanden.
Was lernen wir daraus..Gar nicht erst zu diplomatischen Treffen treffen.

Heute den ersten Kontakt mit der Zivilisation gehabt. Nachdem wir erstmal eine Einheit Polen und seine Eigenschaften gemacht haben, ja auch in Polen wird geklaut…Durften wir feststellen, dass wir heute Freigang bekommen. Freigang bedeutet ein Tag in Polen..Und was haben wir da so gemacht. Um ehrlich zu sein, nicht viel. Wir waren shoppen und hatten viel zu oft Kontakt mit polnischen Mitbürgern, die kein Englisch können. Was solls. Eigentlich sollten wir unter nem Thema in die Stadt. Hm irgendwie haben wir das nicht geschafft. Also was lernen wir daraus, lasst uns nicht allein in einer Großstadt. Zumindest haben wir nach stundenlangen Querereien dann ein Internetcafe gefunden. Enlich wieder chatten. Was für eine Wohltat und Gott segne noch alles klar an der Front. Wie dem auch sei. Ich vermisse euch schon ganz schön heftig…Wir sind jetzt auch schon wieder die ersten aus Warschau, aber es war auch scheiße kalt. Sibirisch um das so mal zu sagen.
Scheiße ey, wie auch immer man das überstehen soll….
Bis dahin, machts erst mal gut…

Die Poesie der Fantasie

Mai 27, 2008

Sicherlich wäre es einfacher, wenn das gesprochene Wort statt finden würde.

Es ist nicht da. Nicht hier, nicht zwischen uns.

Schweigen macht das Leben halb so schwer oder einfach?

Das gesprochene Wort bringt Fantasie und Schöhnheit zum tragen. Es ist für uns.

Genutzt wird es nicht. Regen wir uns auf, schreiben wir es heraus, verstanden werden wir nicht.

Der Kompromiss läuft nicht auf Verzicht heraus, der Kompromiss stellt den Weg. Formulierungen sind notwendig um ihn in Worte zu fassen. Schweige und wir sehen wie es langsam vergeht. Alles.

Sprich ein wares Wort und lass es zergehen

Tu dem Sinn ein Gewissen, sprich den Wunsch

Zerissene Gedanken, die Einheit nicht bringen.

Träumst du Nachts manchmal von mir?

Sind meine Träume mein Eigentum?

Schlange Schlange schönes Biest

Schlange Schlange schweige dein ruhiges Blut

Schiss es ab, zerstöre es, mach dein Leben!