Archiv für die Kategorie ‘Hoffnungslos. Liebe.’

Dornröschen

November 28, 2009

Sahst ein Grashalm liegen und brachst es. Sahst eine Tulpe stehen uns tratst sie. Sahst eine Orchidee schwimmen und liest sie. Sahst eine Rose und nahmst sie und zog sie auf und lies sie gedein. Sie ward wunderschön und doch sehr zerbrechlich, so zart so herrlich und so zerbrechlich…

Um gut in der Politik wirken zu können, muss man gut Schach spielen können

November 28, 2009

Wenn es sich nicht mehr mit Logik erklären lassen lässt, nennt man es dann Liebe…?

טִפְּשִׁי

November 19, 2009

אני אוהבת אותך

Zeilenkampf

November 1, 2009

Stille Stille, schauderlich

Klänge von Klavierhänden ertönen

Stille galt als sonderlich

Stille kam und ging innerlich

Stille ward geblieben

Musik durchbricht das Netz

Noten und Klangweisen ertönen

Es bleiben die Fragen

Stille, innerlich, Stille

Absolut

Der Mondschein verrät                                                    was ich spüren sollt

Die Angst berät mich nicht

Es ist nicht das Dunkle                                                       sondern das Licht

wovor ich mich fürchte

Nicht das Sein

sondern das Wo und Wer

Und manchmal wünscht ich, es wäre ganz leise

und bin allein

Wäre das wohin und warum

das Sein und Bin

 

Das Planungsei. P.S Kocham cię

Februar 2, 2009

Eins, Zwei, Drei ich habe endlich ein Planungsei…

Ach ja, meine schriftstellerische Kunst.

Also, ich fange morgen offiziell an mit meinem Praktikum fürs PRINZ.

12 Uhr Pressetermin, ich allein und tausend Schnittchen die auf mich warten.

Das Thema: Der Umzug der Bäckerei Wippler. Zumindest soll ich da mal morgen zum Pressetermin, keine bange bekommen und einfach mal hinschauen und dann natürlich aber auch ein Artikel darüber schreiben.

Alles schon fürs Märzheft, versteht sich.

Weitere Themen: Hahah bleiben geheim. Aber keine Angst, ich werde wohl genug zu tun haben.

Naja was gibt’s sonst so Neues. Das Autothema zerreißt gerade die Familie. Grund, das Auto ist von hinten bis vorne nicht mehr zu gebrauchen. Das heißt, wir beiden Frauen wollen ein neues. Ein Beatle versteht sich. Mal schauen, ob das noch dieses Jahr was wird.

Tjoa ansonsten gehöre ich jetzt zur arbeitenden Bevölkerung und die Wochenenden sind meine einzige Luft^^. Oder so ähnlich…

Sooo, ich feiere jetzt mein glücklich sein.

P.S. Hey mein Lieber Daniel. Ich habe dich ja jetzt schon wieder seit längerem vermisst. Das letzte Mal als wir uns gesehen haben war ja wirklich nur sehr kurz. Erstmal, Gratulation, du hast es geschafft, Traumstudium ist immer gut. Und zweitens, ich fühle mich geehrt, dass du immernoch meinen Blog liest, aber um ein bisschen aufzuräumen, beantworte ich dir vielleicht erst mal Fragen selber. Also, nein ich wohne alleine bei meinen Eltern, also bis auf zwei Kaninchen, die aber Tara und Kasia heißen. Und die gute Helen, nun die ist hier sehr gerne, wegen dem gefüllten Kühlschrank und dem großen Fernseher. Was sonst noch. Nein, ich fühle mich nicht schlecht mein FSJ abgebrochen zu haben, weil es gab da nichts abzubrechen, es war wirklich sinnlos. Und ja, ich habe durch simples bewerben auf eine Anzeige im UNICUM meine Praktikumsstelle beim PRINZ erhalten für die restliche Zeit bis zum Studium, dass ich dann hoffentlich in Berlin oder Potsdam aufnehmen werde. Soweit zu meinem aktuellen Stand. Falls du noch Fragen hast, kannste dich einfach bei mir melden. Meine ICQ-Nummer: weßte scho

Ich freue mich immer über Nachrichten von dir. Vielleicht bist du ja sogar am 14. Februar in Dresden. Wir starten dann 12 Uhr am Bahnhof Neustadt…

Liebste Grüße Ann-Kathrin

Einfach nur ein ich liebe dich…

Dezember 8, 2008

Ich wusste es.

Vom ersten Moment an.

Also du damals vor mir standst.

Es war WM. Ich weiß das noch, weil du dein Italiendress anhattest und mit deiner Mutter beim Italiener warst.

Dort wusste ich es schon.

Weil meine Augen nur noch auf dir Lagen.

Ich wusste es, also du mich fragtest, ob ich dein Team sein will.

Dieser Funke im Auge und ich meinte einen kleinen flüchtigen Augenblick, dich schon seit ewig zu kennen.

In diesen kleinen Momenten, wo du da vorne standst und ich mich fragte, ob du auch manchmal an mich denken magst?

Ich wusste es, als alles verloren schien und Schmerz so groß war. Nein, in diesem Moment wusste ich es nicht nur mehr mir schwarzer Gewissheit.

Es war nun sehr nahe, als es dieser Abend war. Nicht nur, in aller Öffentlichkeit viel zu offen und ich bereits wusste, aber ich habe mich doch in dich verliebt.

Nein es war dieser einsame Abend. Diese einsame Bitte. Ich lasse dich an meinem Leben teilhaben und dafür, gebe ich dir mein Herz und alles, was ich dir geben kann.

Ich erinnere mich an jede einzelne Geschichte. Ich erinnere mich an das ich liebe dich. Ich erinnere mich an die Küsse. Ich erinnere mich an die Wohnungstür.

Es ist alles so unabkömmlich da.

Und jedes mal, wenn ich Nachts aufwache und einen kurzen Moment nachdenke, weiß ich dass es wahr ist. Das du hier bist. Jetzt und überall und du vielleicht es auf für ewig bleibst, so Gott vermag.

Es sind deine Augen. Deine Augen, wenn sie mich in langen Schweigen anschauen und sie glänzen. Es ist ein Licht, verstehst du, es ist ein Licht.

Ich bin nicht nur Sonne, Engel, Seele. Es ist keine Beschreibung nötig. Es bleibt, auch über so lange ferne. Über solche großen Steine. Es bleibt und es fühlt sich wunderbar an. Einzigartig. Weißt du, ich habe jeden Morgen die kleine Angst, dass mir all das Glück genommen werden kann und ich lebe jeden Tag mit der Gewissheit, dass mein Glück gehen könnte.

Ich würde nie wirklich unglücklich sein. Ich bin doch nicht allein.

Du unterstützt mich immer. Immer bist du für mich da.

Ich hoffe immer, dass ich es nicht vermassle. Dass ich für dich das gleiche bin.

Und auch tue.

Was ich dir eigentlich sagen wollte.

Danke

Danke für diese wunderbaren 18 Monate.

Danke für alles.

Du darfst nie vergessen, dass du es bist. Wirklich bist. Du bist in meinem Herzen. Wie fast nichts.

Du bist es. Und dich wähle ich und dich nehme ich…..

Und jeden Tag danke ich Gott wieder für all das Glück, was er mir geschenkt hat….

Hanami

November 15, 2008

Das Leben

wie eine kleine Kirschblüte

Eine Knospe die entstanden ist

Ein Leben, dass sich erstreckt

Eine Knospe die erwacht um jeden Atemzug

Eine Knospe, die zu einer Blüte reift

Eine Knospe, die nur ein Leben hat

Eine Knospe so zart und rein

Die Blüte sich erstreckt ein leben lang

Die Blüte sich ergibt dem Sonnentraum

Eine Blüte ergibt sich ein leben lang

Eine Blüte eines Tages nicht erhellt

Eine Blüte die im Schimmer verloren

Eine Blüte eines Tages nicht mehr erwacht

Eine Knospe die nun verbleibt

Eine Knospe die neu entsteht

Es ist so kurz, so bedeutend kurz. So schmerzvoll kurz. So einsam erstreckt es sich. Es kann so einsam sein. Es ist der Moment gekommen.?. Es ist zu schwer dich wirklich zu fragen. Wirst du es wissen, wenn es so weit ist. Ein leben lang. Ich frage dich, möchtest du mit mir. Ein leben lang. Ein zarter Hauch der Blüte sein…

Glaubensstandpunkt

November 14, 2008

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Wenn man mich inzwischen fragen würde an was ich Glaube, so müsste ich antworten, ich weiß es nicht mehr. Ich bin am Anfang in dieses Jahr gegangen und dachte wirklich stark gläubig zu sein. Ich habe mich getäuscht. Grundlegend. Zu aller erst war da das Getue der Leute. Als wären sie etwas besonderes oder heiliges. Was in meinem Augen nur absolut verlogen ist. Und danach naja danach kam Polen. Ehrlich, ich finde den Hintergrund der Diakonie Nächstenliebe zu geben immer noch sehr löblich, aber ich sehe das alles inzwischen von einem anderen Standpunkt.

Die Kirche kommt leicht ins trudeln und wird schnell verlogen. Deine Freunde sind auf einmal deine Verräter. Dann wird halt mal schnell der Erzbischof wegen Geldhinterziehung angezeigt.

Es geht um Geld und Machtpolitik, wie eben überall anders auch. Kein Mitarbeiter bei der Kirche ist ein heiliger. Ich weiß auch nicht, ich glaube zwar immer noch an einen Gott oder so was und an Engeln und Co, aber eindeutig nicht mehr von den Standpunkt aus, den ich vorher hatte. Ich finde die Diakonie und ihre Arbeit immer noch extrem wichtig und denke auch, dass die Kirche sehr vielen Menschen Hoffnung und Halt gibt, aber dass sie befreit wäre von dem schlechten, dass gebe ich hiermit offiziell auf. Es ist sicherlich besser, dass zumindest in Deutschland die Kirche nicht als fünfte Staatsgewalt fungiert. Kaum auszuhalten muss ich sagen.

Naja, vielleicht ändert man sich ja doch. So ein Jahr von allem weg. Vielleicht ist es aber auch nur die Fülle an freier Zeit, die man sinnlosen Gedanken verschwendet.

Aber eins bleibt sicher, bei der Kirche und der Diakonie möchte ich nicht mein ganzes Leben arbeiten. Das wäre mir zu verlogen..Es tut mir leid..

Aus der Welt…

November 13, 2008

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Manchmal sagt ein Zeichen mehr als tausend Worte.

Es ist keine Kunst zu reden, aber vielleicht die Kunst die Gefühle in Zeichen auszudrücken.

Wofür Worte, wenn man sich auch ein Zeichen geben kann.

Die Angst mag wohl daran liegen, das Zeichen falsch zu verstehen und anstatt es als gegeben hinzunehmen, liegen wir da und denken darüber, dass es nicht sein kann, weil wir das nicht zu verhoffen vermögen.

Ein, Ich mag dich oder Ich liebe dich hätte doch völlig gereicht.

Aber manchmal reicht nicht das Zeichen aus. Manchmal, wenn man sich besonders unsicher ist, reicht es nicht und dann. Und dann verpasst man eventuell die Chance seines Lebens…

Zu Lieben oder zu vergessen…

Weißt du, ich habe oft da gestanden. Nachts. Und mich gefragt. Wo ist dein Zeichen. Warum gibst du keine Antwort auf die tausend Fragen. Warum bleibt mein Kopf trotz alle dem leer und verlassen.

Wo warst du in den Stunden,

die das Leben nicht zum besseren hingewendet haben.

Ich frage dich, warst du überhaupt da,

in den Stunden wo tausend einsame Tränen geweint wurden.

Und wo warst du?

Weißt du,

es hegt sich die Angst in mir,

es erscheint mir als kompliziert,

es würde wunderbar sein,

es wäre zu schön, das blanke Herz in der Hand zu halten.

Was ich gerne wäre;

Nur, wo ist dein Plan,

was hast du für mich erdacht.

Werde ich dabei sein dürfen.

Menschen kommen und gehen;

Doch DU, wirst wohl immer da sein,

Auch in der Stille wirst du sein.

Arbeitssteps

September 30, 2008

Der erste Arbeitstag, oder besser gesagt, der erste Tag, wo ich mich versucht habe selbst zu beschäftigen. Zumindest bin ich nach Arbeitszeit um acht aufgestanden. Nichts. Nichts zu tun. Dann bin ich wieder hochgegangen. Bin zum Frühstück wieder gekommen. Nichts zu tun. Dann hab ich mal gefragt, was ich hier eigentlich machen soll. Dann durfte ich einen älteren Herren füttern, aber das sollte ich dann doch wieder nicht tun, als die Ehefrau kam und sie mir das auf polnisch versuchte zu erklären und letztendlich ihre Tochter angerufen hat, die mir das auf englisch erklärt hat. Wie ernüchternd. Das also auch nicht. Dann durfte ich eine andere ältere Dame füttern, sie konnte sogar deutsch, wie fast alle älteren Damen. Das hab ich zwar auch nicht so richtig gemacht, aber besser als gar nichts. Dann bin ich mit zur Maltherapie. Als dort die Frauen gehört haben, dass ich aus Deutschland komme und aus Dresden, fingen sie erst einmal an von ihren KZ-Erfahrungen zu sprechen. Mist, sie hassen mich. Aber auch dort nur völlige langeweile. Bin danach zum Direktor. Der redete mit mir aucht nicht. Der laberte mich auf polnisch zu, obwohl er weiß, dass ich es nicht kann und er auch englisch sprechen kann. Sinnlos, das heißt ich weiß immernoch nicht, wann ich arbeiten soll, was ich arbeiten soll und ob es hier eine Waschmaschine gibt. Zum heulen. Zumindest soll ich jetzt immer mit zwei Personen rausgehen, beides ehemalige Pfarrer. Die eine kann sehr gut deutsch und ist 95 und ich kann mich wunderbar mit ihr unterhalten. Das hat meine Laune etwas aufgemuntert. Hab dann Ela angerufen, weil ich noch den Sprachkurs machen muss. Zumindest heut nach Warschau. Aber ob ich hier gebraucht werde. Tja das Gefühl verspüre ich noch nicht so richtig. Schade…

So und mein zweiter Arbeitstag. Also ehrlich ich habe nichts gemacht. Und nach einer langen Zeit der Sinnlosigkeit habe ich mich entschieden nach Warschau zu fahren. Hab mich dort bei der Uni Immatrikuliert..Naja eben zum Sprachkurs angemeldet…Danach war ich im Buero. Karin konnte mich ein wenig aufmuntern von meiner schwierigen Arbeitslage. Ela wird alles hoffentlich schon richten. Sie will mit Waldemar reden, dass er mir erst mal zeigt, wo ich ueberhaupt lebe und was ich zu tun habe. Ich soll zumindest mithelfen beim Essenausgeben, dann spazieren gehen und bei der Ergotherapie mithelfen.

In Polen geht alles ein wenig langsamer. Ist sehr ungewohnt fuer mich. Ich mit meinen deutschen Tugenden. Schlimm ist das. Aber gut, so habe ich viel Freizeit. Die werde ich noch in was investieren denke ich, auch wenn ich noch nicht weiss in was. Derzeit bin ich Computerspielsuechtig und DVD-Abhaengig. Gestern habe ich sogar noch polnisch gelernt. Sonntags ist dann fuer mich immer Kindergottesdienst und mit der Zeit Abends eventuell sogar Schulunterricht. Mal schauen was kommt. Hauptsache ich habe was zu tun. Sonst werde ich als einsame Pflanze sterben.

Was ich trotzdem nicht verstehen werde ist, warum hier niemand eine Fremdsprache spricht. Sowas sollte man per Gesetz erlassen. Was solls. Mal schauen was kommt. Am Wochenende kommen zumindest schon mal meine Innenarchitektin (alias die Mutter) und meine Waermflasche (alias der Freun)…

Der erste Besuch ever…Freeuuu und dann am Donnerstag Nosfretatu mit Platzeck. Hrhrhr. Seit langem mal deutsche Politik um mich herum. Moegen alle ihren Tag der deutschen Einheit gut verbringen. Ich tue es mit Kultur und einem guten Hesse…

Bis dahin meine Freunde..Bis dahin…