Ich hatte neulich einen durchaus merkwürdigen Traum. Nicht nur, dass viele viele Menschen eine Rolle darin hatten, sondern auch, dass es meistens Leute waren, mit denen ich selten etwas zu tun hatte. Die Welt war in dem Moment verdreht. Leute tot und andere am Leben, die längst gegangen waren. Es war völlig absurd. Ich habe um Menschen getrauert und gleichzeitig war alles völlig normal. Die Sonne schien, wo sie eigentlich nicht scheinen sollte. Völlig absurd und der Tod erschien mir nicht als etwas schlimmes. Vielleicht lag es an Karfreitag. Dieses Jahr ist meine persönliche Ostervorbereitung total den Bach runter gegangen. Nicht gefastet, nicht nachgedacht, nur gehandelt. Nur handeln, auch ein scheiß Gefühl. Vor allem für jemanden, der immer nach Fragen und Antworten sucht und welche braucht, um sich daran festzuhalten. Ich kann aber auch nicht auf einmal den Glauben wieder auf der Straße finden. 2009, ich dachte mein Jahr. Einfach nur, weil die Zahl dahinten so schön aussieht. Es ist es eigentlich auch. Eigentlich, aber manchmal geht wirklich einiges besser, als man es sich wünscht. Zeit für ein Resümee ist noch nicht. Geht auch gar nicht, wer weiß was noch kommt. Immerhin stehen dieses Jahr noch ein paar Wahlen an. Um nicht lügen zu müssen, um mir keine Feinde machen zu müssen, sage ich nichts dazu. Und wenn ich so nachdenke..Hätte ich gerne eine Weltrevolution.
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The air’s so heavy.