Es ist der 6. Februar 2009. Wir haben es frühen Nachmittag rum. Die Sonne scheint mir an die Nase. Immerhin bin ich fast auf selben Höhe mit der Guten. Ich sitze hier im fünften Stock und absolviere offiziell meine Arbeitszeit. Mein unbezahltes Praktikum als Praktikantin beim PRINZ. Meine Arbeitszeit hat sich gewaschen. 9-18 Uhr, immerhin eine Stunde Mittagspause. Und was bringt mir das jetzt eigentlich hier? Ganz einfach, ich darf das machen, was ich liebe. Schreiben- Artikel, kleine große, wichtige, Memos etc. Mir gefällts. Also auf gut deutsch mach ich derzeit nichts außer den ganzen Tag lustig im Büro sitzen und mir Gedanken machen, ob es nun nur Tango heißt, oder ob man Tango gleich auch noch deklinieren muss. Polen hat mich verschandelt. Ich versuche alles zu gendern und zu deklinieren. Also, ich wollte eigentlich nur sagen, bemitleidet mich nicht zu sehr. Ich komme eigentlich ganz gut mit allem klar. Die Sonne, die direkt im Büro hängt, die Ruhe, meine Musik und der hübsche kleine Balkon. Die Entlohnung kommt, wenn ich dann meinen ersten eigenen Artikel sehen darf
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Archiv für Februar 2009
Sonnenbad
Februar 6, 2009Das Planungsei. P.S Kocham cię
Februar 2, 2009Eins, Zwei, Drei ich habe endlich ein Planungsei…
Ach ja, meine schriftstellerische Kunst.
Also, ich fange morgen offiziell an mit meinem Praktikum fürs PRINZ.
12 Uhr Pressetermin, ich allein und tausend Schnittchen die auf mich warten.
Das Thema: Der Umzug der Bäckerei Wippler. Zumindest soll ich da mal morgen zum Pressetermin, keine bange bekommen und einfach mal hinschauen und dann natürlich aber auch ein Artikel darüber schreiben.
Alles schon fürs Märzheft, versteht sich.
Weitere Themen: Hahah bleiben geheim. Aber keine Angst, ich werde wohl genug zu tun haben.
Naja was gibt’s sonst so Neues. Das Autothema zerreißt gerade die Familie. Grund, das Auto ist von hinten bis vorne nicht mehr zu gebrauchen. Das heißt, wir beiden Frauen wollen ein neues. Ein Beatle versteht sich. Mal schauen, ob das noch dieses Jahr was wird.
Tjoa ansonsten gehöre ich jetzt zur arbeitenden Bevölkerung und die Wochenenden sind meine einzige Luft^^. Oder so ähnlich…
Sooo, ich feiere jetzt mein glücklich sein.
P.S. Hey mein Lieber Daniel. Ich habe dich ja jetzt schon wieder seit längerem vermisst. Das letzte Mal als wir uns gesehen haben war ja wirklich nur sehr kurz. Erstmal, Gratulation, du hast es geschafft, Traumstudium ist immer gut. Und zweitens, ich fühle mich geehrt, dass du immernoch meinen Blog liest, aber um ein bisschen aufzuräumen, beantworte ich dir vielleicht erst mal Fragen selber. Also, nein ich wohne alleine bei meinen Eltern, also bis auf zwei Kaninchen, die aber Tara und Kasia heißen. Und die gute Helen, nun die ist hier sehr gerne, wegen dem gefüllten Kühlschrank und dem großen Fernseher. Was sonst noch. Nein, ich fühle mich nicht schlecht mein FSJ abgebrochen zu haben, weil es gab da nichts abzubrechen, es war wirklich sinnlos. Und ja, ich habe durch simples bewerben auf eine Anzeige im UNICUM meine Praktikumsstelle beim PRINZ erhalten für die restliche Zeit bis zum Studium, dass ich dann hoffentlich in Berlin oder Potsdam aufnehmen werde. Soweit zu meinem aktuellen Stand. Falls du noch Fragen hast, kannste dich einfach bei mir melden. Meine ICQ-Nummer: weßte scho
Ich freue mich immer über Nachrichten von dir. Vielleicht bist du ja sogar am 14. Februar in Dresden. Wir starten dann 12 Uhr am Bahnhof Neustadt…
Liebste Grüße Ann-Kathrin
Dresden, Warschau, Berlin, Hannover und die Welt. Oder auch, wie es ist in der Diaspora zu leben.
Februar 1, 2009Reisen und Leben was das Zeug hält, die Moderen macht es möglich. Es ist wirklich verwunderlich. Es gibt Menschen, so wie meinen Freund zum Beispiel, der nie im Leben auf den Gedanken kommen würde, seine geliebte Scholle zu verlassen. Es gibt Menschen wie mich, für die der Gedanke ewig auf einem Punkt bleiben zu müssen furchtbar ist. Hamburg, Paris, London. Ich komme. Warum nur. Kommt es davon, dass ich nicht mehr in meiner ursprünglichen Heimat lebe? Die gute Erziehung der Mutter oder bin ich nicht fähig mich ewig an etwas zu binden? Im Endeffekt wird es irgendwie alles zusammen sein. Was habe ich hinter mir. Hannover, Dresden und Warschau. Mein nächster Traum ist ja bekanntlich Berlin. Zur Not nehme ich natürlich auch Hamburg. Nicht, dass diese Städte extrem viel zu bieten haben von Kulturinsel über Hafen bis in die Speicherstadt und zurück zum Nachtleben. Der absolute Traum. Dreier-WG mit meinen Freunden. Mitten in der Innenstadt versteht sich. Verpassen möcht ich ja auch nichts. Und dann. Studium. Mal schauen was geht. Powi, Jüdische Studien, Kulturmanagement. Irgendwas in der Richtung werde ich hoffentlich finden. Ich lebe in der Fremde und ich liebe es. Orte in denen ich noch mal in meinem Leben wohnen möchte: London, NY, Brasilia, Moskau etc. Ich habe noch viel vor. Wie genau ich das machen will, hm, der Plan dazu kommt später würde ich mal sagen. Ich sehe mich da ganz spontan. Hoffen wir nur, dass das so einfach klappt. Ich versuch mein Bestes….