Archiv für Dezember 2008

X-Mas

Dezember 24, 2008

Ich wünsche euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Und natürlich auch dann einen guten Rutsch ins Jahr 2009.
In liebe Eure Ann-Kathrin

Einfach nur ein ich liebe dich…

Dezember 8, 2008

Ich wusste es.

Vom ersten Moment an.

Also du damals vor mir standst.

Es war WM. Ich weiß das noch, weil du dein Italiendress anhattest und mit deiner Mutter beim Italiener warst.

Dort wusste ich es schon.

Weil meine Augen nur noch auf dir Lagen.

Ich wusste es, also du mich fragtest, ob ich dein Team sein will.

Dieser Funke im Auge und ich meinte einen kleinen flüchtigen Augenblick, dich schon seit ewig zu kennen.

In diesen kleinen Momenten, wo du da vorne standst und ich mich fragte, ob du auch manchmal an mich denken magst?

Ich wusste es, als alles verloren schien und Schmerz so groß war. Nein, in diesem Moment wusste ich es nicht nur mehr mir schwarzer Gewissheit.

Es war nun sehr nahe, als es dieser Abend war. Nicht nur, in aller Öffentlichkeit viel zu offen und ich bereits wusste, aber ich habe mich doch in dich verliebt.

Nein es war dieser einsame Abend. Diese einsame Bitte. Ich lasse dich an meinem Leben teilhaben und dafür, gebe ich dir mein Herz und alles, was ich dir geben kann.

Ich erinnere mich an jede einzelne Geschichte. Ich erinnere mich an das ich liebe dich. Ich erinnere mich an die Küsse. Ich erinnere mich an die Wohnungstür.

Es ist alles so unabkömmlich da.

Und jedes mal, wenn ich Nachts aufwache und einen kurzen Moment nachdenke, weiß ich dass es wahr ist. Das du hier bist. Jetzt und überall und du vielleicht es auf für ewig bleibst, so Gott vermag.

Es sind deine Augen. Deine Augen, wenn sie mich in langen Schweigen anschauen und sie glänzen. Es ist ein Licht, verstehst du, es ist ein Licht.

Ich bin nicht nur Sonne, Engel, Seele. Es ist keine Beschreibung nötig. Es bleibt, auch über so lange ferne. Über solche großen Steine. Es bleibt und es fühlt sich wunderbar an. Einzigartig. Weißt du, ich habe jeden Morgen die kleine Angst, dass mir all das Glück genommen werden kann und ich lebe jeden Tag mit der Gewissheit, dass mein Glück gehen könnte.

Ich würde nie wirklich unglücklich sein. Ich bin doch nicht allein.

Du unterstützt mich immer. Immer bist du für mich da.

Ich hoffe immer, dass ich es nicht vermassle. Dass ich für dich das gleiche bin.

Und auch tue.

Was ich dir eigentlich sagen wollte.

Danke

Danke für diese wunderbaren 18 Monate.

Danke für alles.

Du darfst nie vergessen, dass du es bist. Wirklich bist. Du bist in meinem Herzen. Wie fast nichts.

Du bist es. Und dich wähle ich und dich nehme ich…..

Und jeden Tag danke ich Gott wieder für all das Glück, was er mir geschenkt hat….

Mitten im Adwentow

Dezember 8, 2008

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Wochenenddepressionen überstanden und gut in die neue Woche gestartet.

Das Problem taucht immer auf, wenn jemand zu Besuch war oder in diesem Fall, ich zu Hause war. Man vermisst einfach zu sehr seine geliebten Menschen zu Hause…Eltern, Freunde, Freund. Furchtbar. Und dann soll man da immer wieder zurück kommen, egal. Also zum Thema.

Aufgrund von den genannten Depressionen, bin ich am Wochenende in der Tabita geblieben und habe gearbeitet. Also ein paar Spaziergänge gemacht ein paar Unterhaltungen.

Traurig war ehrlich gesagt nur, dass ich dachte, dass ich am Samstag den Nikolaus machen soll und dann, werde ich einfach ersetzt. Jaja durch ein junges Mädchen, das genau die selben Sachen hier macht wie ich. Sinnlos und wofür war ich gleich noch mal hier?.

Am Sonntag war Konzert. Barockkonzert. Dort habe ich Ewa und klein Waldek getroffen. Sehr niedlich. Ich denke das Baby hatte sein erstes Konzert. Aber was wichtiger ist, wir haben uns verabredet zum Pierogen machen. Da sie auch die ganze Zeit nur zu Hause ist, leidet sie wie ich ein wenig an Einsamkeit. Egal. Perfekt. Also rundum ein guter Tag. Auch wenn das Konzert Mist war. Flöte und Cembalo. Furchtbar. Ich habe zwar noch nie ein Cembalo gesehen, aber ich weiß, dass ein Cembalo deswegen der Vorgänge des Klaviers ist, weil man es nicht mit Gefühl spielen kann und eine Flöte ist ein Instrument und kein Taktstock. Was solls. Zumindest mal ein bisschen Aufregung. Hatte gestern Abend noch ein sehr schönes und langes Einschlaftelefonat und glaube deswegen habe ich mich heut morgen doch sehr gewundert, warum auf einmal der Wecker klingelt. Naja. Also heut morgen raus. Beim Frühstück geholfen und ich schwöre, dass ich das nie wieder mache. Die Pfleger sind hier sowas von unfreundlich. Statt mir zu helfen setzen sie immer nur so einen grausamen gemeinen Ton drauf. Ich bin keine Hilfe hier, sondern etwas was im Weg rumsteht. Ich verstehe ja, dass es schwierig ist, wenn so viele Einsparungen gemacht werden, aber ich bin nicht dafür zuständig. Naja, dann kann ich die nächsten Tage länger schlafen. Ich habe dann also bis zum Mittag gemacht und danach erst mal einen Mittagsschlaf gemacht. Ich bin echt traurig. Nicht nur, dass mein Bild bald fertig gestickt ist, jetzt schlafe ich Mittags auch schon. Aber das war auch nötig, weil ich ja noch zum Sprachkurs musste. Wir sind dort in den letzten Atemzüge und machen derzeit schon kleine Konversationen. Ich denke, ich werde ein Level weiter machen. Morgen mach ich nen ruhigen. Muss auch noch putzen, weil ich Besuch bekomme..

Man sieht, ich bin beschäftigt und durchaus zu frieden.

Was nicht heißt, dass meine liebe Familie trotzdem nicht mal anrufen könnte, Unverschämtheit.

Ich habe jetzt aber noch zu tun. Muss noch was vorbereiten, denn immerhin ist morgen Halbjahreshochzeitstag ;)

Also biss dann meine Lieben…Bald bin ich ja wieder da…

Time to remember

Dezember 8, 2008

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Völlig ohne Zusammenhang bin ich gestern aufgewacht.

Und aufeinmal war diese Szene wieder in meinem Kopf.

Dabei ist sie jetzt bestimmt zwei Jahre schon her.

Es war im Winter. Ich glaube. Es war an der Außenstelle der Schule.

Aus irgendeinem Grund witterte ich, dass irgendwas nicht stimmte.

Also fragte ich sie. Wie war das denn??

Es war dieses Leuchten in den Augen oder vielleicht auch das Grinsen.

Sie sagte nur, da musst du ihn fragen.

Damit war mir eigentlich noch alles klar.

Ich weiß noch, wir standen draußen, vor dem Biozimmer. Es wird wohl die große Mittagspause gewesen sein.

Ich denke Linda und Robert waren diejenigen, die mit draußen standen.

Aus lauter Wut, habe ich gegen die Wand getreten. Ich wurde mit einem schmerzenden Fuß belohnt.

Es ist nicht das, sondern viel mehr, diese Enttäuschung, die ich gespürt habe.

Aber ich glaube der wahre Grund ist, warum ich dafür aufgewacht bin, dass da immer jemand auf mich gewartet hat…

Und jeden Tag bist du doch wieder bei mir…

Kuss

Berlin-Warszawa Express

Dezember 4, 2008

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19:47 und ich sitze seit zweieinhalb Monaten das erste mal wieder im Berlin Warszawa Express. Ich bin auf dem Weg nach Berlin. Das erste mal wieder, seit dem ich meinen Dienst in Polen begonnen habe. Es ist ziemlich komisch. Also ich in Warszawa eingestiegen bin, war es rappel voll. Seit Pozńan nun sitze ich hier alleine und kann in aller Ruhe Musik hören. Die einzigen, die jetzt noch im Pocąg übrig geblieben sind, sind diejenigen, die auch ziemlich deutsch sind. Ach dieser Zug hat schon eine ziemlich krasse und merkwürdige Anziehungskraft. Ich mag es inzwischen in Polen zu reisen, ich mag die Züge sehr und in Polen sind die Züge immmmmerrr pünktlicher als sie sein müssten. Man man Deutschland könnte auch manchmal von den Polen lernen. Ich glaube, es ist eigentlich keine besonders gute Idee nach Hause zu fahren. Es ist immer desto mehr schwer zurück zu kommen. Es wartet dort nicht auf mich. Wohl, das muss ich zurück nehmen. Ich glaube nämlich, ich habe einen neuen Mentor. Jung, männlich, dauerlächelnd. Ich denke, wir werden seeeehr viel Spaß miteinander haben. Tja, ich habe es geschafft, in der Hauptstadt zu sein und niemanden zu kennen. Traurig. Sport kann ich auch nicht machen, weil ich dafür zu weit draußen wohne und Yoga. Ok, ich fürchte mich davor mich bei so was anzumelden. Mir hilft hier aber auch keine Sau. Klar gibt es immer die kleinen Dinge. Es ist auch ehrlich kein besonders schlimmes Erlebnis, aber wie die anderen auf Wolke sieben schwebe ich definitiv nicht. Es ist nichts neues. Vielleicht ein bisschen weniger lernstress. Das gebe ich zu und ich bin total frei. Auch mal ne nette Erfahrung. Und ich werde fett, weil ich ja kein Sport mache. Wir halten fest, wenn ich am Montag zurück komme, werde ich als aller erstes bei der Wäsche nachfragen, wo meine verschwundene Socke ist, auch wenn ich nicht genau weiß was das bringen soll. Danach schleime ich mich beim neuen Mentor ein. Danach beim Direktor wegen Helens Unterbringung. Dann mache ich mir einen Schlachtplan, wo ich eine Luftpumpe her bekomme, um dann mit dem Rower zum Schwimmbad zu fahren und endlich mal reinzugehen und ein paar Bahnen zu schwimmen. Danach schaue ich mir das örtliche Yogahaus an und kläre, was ich die restlichen Wochenenden bis Weihnachten mache, da ist ja Gott segne wenigstens ein bissl was. Wenigstens habe ich immer noch Ziele in Sicht, auch wenn die manchmal auch ganz schön platzen können. Ich muss trotz alle dem noch Lebkuchen und Christstollen kaufen. Ganz oben auf meiner Einkaufsliste. Und jetzt? Ich denke ich werde ein bisschen Vokabeln lernen und dabei noch sticken. Vielleicht schau ich noch ein Video, aber es sind jetzt ja auch nur noch drei Stunden…

Jetzt ist es auch schon fast eine Woche wieder her, dass ich diese Zeilen geschrieben habe.

Vielleicht sollte ich vervollständigen.

Ich bin an dem Tag 23.01 in Berlin-Lichtenberg angekommen.

Dank meinen Eltern, kam ich auch dann noch nach Hause, obwohl dies bedeutete, dass ich Auto fahren sollte. Nach drei Monaten Abstinent wirklich mal wieder was berauschendes. Zu Haus erwartete mich ein toller deutscher Döner. Es tut mir sehr Leid, aber das Fleisch in Polen ist eine Zumutung. Wie dem auch sei. Nach nicht sehr vielen Stunden Schlaf, warum auch immer, schon wieder auf dem Weg nach LE gewesen. Stefftier getroffen und war shoppen. Damit hab ich zumindest schon mal den Samstag Tags gut genutzt. Wir sind dann also nach DD zurück und dort haben wir erst mal geroladet. Jepp, es gab gute deutsche Mutterrolade. Danach haben Linda und ich erst mal das lustige Trinkspiel ausprobiert. Ab da an wird es dann auch schon schwierig mit dem Erinnern. Denn es war Mensch ärger dich nicht mit Wodka. Naja irgendwie sind wir dann in die Stadt und haben dort alle anderen getroffen und irgendwann sind wir dann in die Neuse, weil glaub ich niemand nen Plan hatte. Dort haben wir dann noch ein paar andere aufgegabelt, so dass wir uns im Endeffekt ich glaub mit Johann, Theki,Marie, Linda, Robert, Laura, Karl, Kai, Vincent und Anis zum neuen Flowo gezogen sind. Was für eine scheiß Location direkt hinterm Bhf. Neustadt und wir sind hingelaufen. Da haben wir noch ein paar andere getroffen, den Wodi geleert und uns reingeschlichen und erst mal ordentlich abgedancet. Das war schon was. Wirklich nicht schlecht. Irgendwie bin ich dann auch irgendwann nach Hause gegangen. Also ich glaub zum Bahnhof Neustadt und dann mit dem Taxi weiter oder so. Pff schwierig all sowas. Am nächsten Tag war erst mal ne Runde ausschlafen und Frühstück im Bett. Sehr schön. Auch wenn ich dann scho wieder um 16.30 los musste nach Berlin, aber glücklicherweise mit Begleitung. Nach Warschau bin ich dann mit dem Kiew!!!!-Zug gekommen. Über Nacht. Hatte ein hübsches Abteil und alles, aber schlafen war trotzdem nicht drinn. Also morgens um 5 angekommen und erst mal nach Hause gequält.

Hab mich erst mal dort voll aufs Bett gehauen. Arbeiten war da eh nicht mehr drinn, da eh die Hälfte ausgefallen ist. Naja was solls, also am Dienstag hab ich meine Weihnachtsgeschenke vervollständigt und mein fast perfektes Lebkuchenhaus gemacht. Ich war dann gestern im Büro, aber mit einem rießen Herpes. So, dass ich aus angeblichen Krankheitsgründen schon wieder um eins nach Hause geschickt wurde. Lol. Also lieg ich hier mal wieder krank oder besser ausgeherptes… Traurig. Tjaja, blöd nur, dass man da keine Freunde hier hat, die sich um einen kümmern-.-..

Mein Leben ist nicht irgendwie traurig, es kommt uns allen nur so vor, wirklich.

Ich mach das beste draus, Schöhnheitsschlaf und Janosch auf polnisch lesen…

Also machts gut. Bis dann..